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Fortsetzung Freitag, der 16. Januar 2026 Anfang Längeres Zitat Beide [Trump und Putin] verbindet die Einrichtung des autoritären Führerprinzips, und wo Putin sie vollendet hat, versucht Trump ihm nachzueifern – unter den erschwerten Bedingungen der ramponierten amerikanischen Demokratie. Putin ist für Trump auch ein Vorbild in seinem großen geopolitischen Projekt: der Bildung einer "westlichen Hemisphäre" unter US-Führung, bestehend aus Nord- und Südamerika. Der Griff nach Grönland und die Krieg-in-Sicht-Politik gegenüber Venezuela sind zwei Teile desselben – die Wiederbelebung des Imperialismus, der Monroe-Doktrin und des US-Interventionismus in Lateinamerika. Europa soll sich da gefälligst raushalten, das werden die Europäer noch merken, sollten sie je das Mercosur-Abkommen mit Südamerika ratifizieren. Das gemeinsame Projekt: "regime change" in Europa Europa selbst ist aus der Sicht der Trump-Ideologen etwas, was man nicht mehr braucht und das nach demselben Hinterhofprinzip getrost den Russen überlassen werden kann. Die faktische Akzeptanz des putinschen Imperialismus durch den ungeheuren Druck auf die Ukraine bei gleichzeitiger Verbrüderung mit Putin spricht Bände. Es ist nicht so, dass die Trumpisten in Washington nicht erkennen würden, dass die Einverleibung der Ukraine Putin großen Einfluss auf weite Teile Europas bescheren würde. Die Ideologen nehmen es als gegeben hin. Ein jeder kehre in seinem Hofe: Putin in Osteuropa, Trump in Venezuela. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Übernahmepläne / Trump ernennt neuen Sondergesandten für Grönland – Dänemark bestellt US-Botschafter ein" (Montag, 22. Dezember 2025): Anfang Längeres Zitat Nach der Ernennung eines US-Sondergesandten für Grönland durch Präsident Donald Trump wird die dänische Regierung den US-Botschafter in Kopenhagen zum Gespräch einbestellen. Das kündigte der dänische Außenminister Lars Lökke Rasmussen am Montag im Fernsehsender TV2 an. Er nannte die Ernennung des Sondergesandten durch Trump, der in den vergangenen Monaten wiederholt mit der Übernahme des rohstoffreichen und zu Dänemark gehörenden Inselgebiets gedroht hatte, „völlig inakzeptabel“. Trump gibt Personalie bekannt US-Präsident Donald Trump hatte die Personalie auf seiner Plattform Truth Social bekannt gegeben. Den Posten des Sondergesandten soll der Gouverneur des südlichen Bundesstaats Louisiana, Jeff Landry, übernehmen. Landry werde sich stark für die Interessen und die Sicherheit der USA sowie für das „Überleben unserer Verbündeten“ und der ganzen Welt einsetzen, schrieb Trump über seinen Parteifreund. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "t-online.de"-Artikel von Bastian Brauns mit der Überschrift "Nationale Sicherheitsstrategie der USA / Warum Trump Europa zum Risiko erklärt" (Freitag, 05. Dezember 2025): Anfang Längeres Zitat Die USA unter Präsident Donald Trump haben ihre neue Nationale Sicherheitsstrategie veröffentlicht: ein Europa zu amerikanischen Bedingungen ... War Joe Bidens 2022 veröffentlichte Strategie noch so etwas wie eine warme Umarmung, ist Trumps Papier deutlich kälter, härter und eindeutig transaktional, also auf Tauschgeschäfte ausgerichtet und nicht mehr multilateral angelegt. Verstörend ist darin einmal mehr die Kulturkampfrhetorik – auch wenn das nicht überraschend ist. Die US-Strategie konstatiert, "dass Kontinentaleuropa an globalem Wirtschaftsanteil verliert" und verweist zugleich auf eine angeblich tiefgreifende Krise: Migrationsprobleme, Einschränkungen der Meinungsfreiheit, sinkende Geburtenraten und ein "Verlust nationaler Identität". Es drohe gar die "zivilisatorische Auslöschung". Die Botschaft dahinter ist klar: Aus Sicht Washingtons ist eine angebliche Zerbrechlichkeit Europas ein strategischer Risikofaktor für die USA ... Ende Längeres Zitat ► Aus einem "tagesschau.de"-Artikel von Sabrina Fritz mit der Überschrift "EU zur US-Sicherheitsstrategie / Erstmal gelassen bleiben" (Samstag, 06. Dezember 2025): Anfang Längeres Zitat Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA liest sich wie eine Standpauke für die EU. Doch Brüssel reagiert gelassen - denn nicht alles in den Beziehungen läuft schlecht. Der Nikolaustag wird in den USA nicht gefeiert - der christliche Heilige lebt dort aber in der Figur des Santa Claus weiter. Millionen Kinder zittern davor, was der Mann mit dem roten Anzug und dem weißen Bart aus dem Sack holt - die Rute für die bösen Kinder oder die Süßigkeiten für die Braven. Die Europäer sind jedenfalls in diesem Jahr gar nicht brav gewesen. Die Standpauke, die ihnen gerade aus Übersee gehalten wurde, ist durchaus ein Grund, sich zu fürchten. Doch dafür beweisen die tapferen Europäer ganz schön viel Gelassenheit. Die Außenbeauftragte der EU, Kaja Kallas, spricht von "einigen Differenzen". Man sei trotzdem "die engsten Verbündeten". Italiens Ministerpräsidentin Georgia Meloni sieht keinen Bruch zwischen den USA und Europa. Und laut dem deutschem Außenminister Johann Wadephul sind die USA "immer noch unser wichtigster Verbündeter in der NATO." Ende Längeres Zitat ► Aus einem "web.de"-Artikel mit der Überschrift "Neue US-Sicherheitsstratgie / Röttgen sieht Existenz der EU durch Amerikaner bedroht" (Montag, 08. Dezember 2025): Anfang Längeres Zitat Mit ihrer neuen Sicherheitsstrategie gehen die Amerikaner auf Konfrontationskurs mit Europa. Auch in Berlin schlägt man wegen des Dokuments Alarm. Außenpolitiker Norbert Röttgen warnt, dass die EU von Trump und seiner MAGA-Bewegung zerrieben werden könnte. US-Präsident Donald Trump bedroht nach Einschätzung des CDU-Außenpolitikers Norbert Röttgen mit seiner neuen Sicherheitsstrategie die Existenz der EU. "Die neue außenpolitische Positionierung der USA ist eine zweite Zeitenwende", sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs stehen die USA nicht mehr an der Seite der Europäer", sagte Röttgen ... Ende Längeres Zitat ► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Presseschau «Trump-Regierung arbeitet auf die Zerstörung der EU hin» – US-Strategie alarmiert Kommentatoren" (Montag, 08. Dezember 2025): Anfang Längeres Zitat Die neue Sicherheitsstrategie der USA löst große Sorgen in Europa aus. Das Dokument zeige, dass die Trump-Regierung mit Europa breche, heißt es in mehreren Kommentaren. Lediglich eine deutsche Zeitung hält fest: Nicht jede Kritik an der EU sei falsch. Mit ihrem neuen Strategiepapier hat die US-Regierung die Politiker in den europäischen Hauptstädten aufgeschreckt. Zahlreiche Kommentatoren der internationalen Presse sehen das Dokument als eine Art Scheidungspapier, Freude gibt es hingegen in Moskau. Ende Längeres Zitat ► "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "US-Sicherheitsstrategie / «Den Widerstand innerhalb der europäischen Staaten stärken»" (Montag, 08. Dezember 2025): Anfang Längeres Zitat In ihrer neuen Sicherheitsstrategie legt die US-Regierung auf 29 Seiten ihre künftigen Zielsetzungen in der Sicherheitspolitik dar. Wir dokumentieren das Europa-Kapitel im Wortlaut. Amerikanische Regierungsvertreter haben sich daran gewöhnt, europäische Probleme vor allem in unzureichenden Militärausgaben und wirtschaftlicher Stagnation zu sehen. Daran ist zwar etwas Wahres, aber die wirklichen Probleme Europas sind noch tiefgreifender. Kontinentaleuropa hat an seinem Anteil am weltweiten BIP verloren – von 25 Prozent im Jahr 1990 auf 14 Prozent heute –, teilweise aufgrund nationaler und transnationaler Regulierungen, die Kreativität und Fleiß untergraben. Der wirtschaftliche Niedergang wird jedoch von der realen und noch düstereren Aussicht auf den zivilisatorischen Untergang überschattet. Zu den größeren Problemen, mit denen Europa konfrontiert ist, zählen die Aktivitäten der Europäischen Union und anderer transnationaler Gremien, die die politische Freiheit und Souveränität untergraben, eine Migrationspolitik, die den Kontinent verändert und Zwietracht sät, die Zensur der freien Meinungsäußerung und die Unterdrückung der politischen Opposition, der Einbruch der Geburtenraten und der Verlust der nationalen Identität und des Selbstbewusstseins. Sollten sich die aktuellen Trends fortsetzen, wird der Kontinent in 20 Jahren oder weniger nicht mehr wiederzuerkennen sein. Daher ist es alles andere als sicher, ob bestimmte europäische Länder dann über Volkswirtschaften und Streitkräfte verfügen werden, die stark genug sind, um verlässliche Verbündete zu bleiben. Viele dieser Nationen verschärfen derzeit ihren eingeschlagenen Kurs. Wir wollen, dass Europa europäisch bleibt, sein zivilisatorisches Selbstbewusstsein wiedererlangt und seine fehlgeleitete Fokussierung auf überbordende Regulierung aufgibt. Dieser Mangel an Selbstbewusstsein zeigt sich am deutlichsten in den Beziehungen Europas zu Russland. Die europäischen Verbündeten genießen gegenüber Russland in fast jeder Hinsicht einen erheblichen Vorteil an „Hard Power“ – mit Ausnahme von Atomwaffen. Infolge des Krieges Russlands in der Ukraine sind die europäischen Beziehungen zu Russland inzwischen stark belastet, und viele Europäer betrachten Russland als existenzielle Bedrohung. Die Gestaltung der europäischen Beziehungen zu Russland wird erhebliches diplomatisches Engagement der USA erfordern, sowohl zur Wiederherstellung von Bedingungen strategischer Stabilität im eurasischen Raum als auch zur Verringerung des Risikos eines Konflikts zwischen Russland und europäischen Staaten. Es ist ein Kerninteresse der Vereinigten Staaten, eine zügige Beendigung der Feindseligkeiten in der Ukraine zu verhandeln, um die europäischen Volkswirtschaften zu stabilisieren, eine unbeabsichtigte Eskalation oder Ausweitung des Krieges zu verhindern, die strategische Stabilität mit Russland wiederherzustellen und den Wiederaufbau der Ukraine nach den Kampfhandlungen zu ermöglichen, sodass sie als funktionsfähiger Staat überleben kann. Der Krieg in der Ukraine hat den perversen Effekt gehabt, Europas, insbesondere Deutschlands, Abhängigkeit vom Ausland zu vergrößern. Heute errichten deutsche Chemieunternehmen einige der größten Verarbeitungsanlagen der Welt in China und nutzen dafür russisches Gas, das sie im eigenen Land nicht beziehen können. Die Trump-Regierung gerät in Konflikt mit europäischen Verantwortungsträgern, die unrealistische Erwartungen in Bezug auf den Krieg hegen und in instabilen Minderheitsregierungen sitzen, von denen viele grundlegende Prinzipien der Demokratie mit Füßen treten, um die Opposition zu unterdrücken. Eine große Mehrheit der Europäer wünscht sich Frieden, doch dieser Wunsch schlägt sich nicht in der Politik nieder – vor allem wegen der Aushöhlung demokratischer Verfahren durch diese Regierungen. Dies ist für die Vereinigten Staaten strategisch wichtig, gerade weil sich europäische Staaten nicht selbst reformieren können, wenn sie in einer politischen Krise gefangen sind. Dennoch bleibt Europa für die Vereinigten Staaten strategisch und kulturell von entscheidender Bedeutung. Der transatlantische Handel ist weiterhin eine der tragenden Säulen der Weltwirtschaft und des amerikanischen Wohlstands. Europäische Sektoren von der Industrie über Technologie bis hin zur Energie gehören nach wie vor zu den robustesten der Welt. Europa ist Heimat von Spitzenforschung und weltbedeutenden Kultureinrichtungen. Wir können es uns nicht nur nicht leisten, Europa abzuschreiben – dies zu tun, wäre auch im Hinblick auf die Ziele dieser Strategie selbstschädigend. Amerikanische Diplomatie sollte sich weiterhin für echte Demokratie, Meinungsfreiheit und die unverhohlene Würdigung der individuellen Charakteristika und Geschichte Europas einsetzen. Amerika ermutigt seine politischen Verbündeten in Europa, diese Wiederbelebung des Geistes voranzutreiben, und der wachsende Einfluss patriotischer europäischer Parteien gibt in der Tat Anlass zu großem Optimismus. Unser Ziel sollte es sein, Europa dabei zu helfen, seinen derzeitigen Kurs zu korrigieren. Wir werden ein starkes Europa brauchen, um erfolgreich konkurrieren zu können und um gemeinsam zu verhindern, dass irgendein Gegner Europa dominieren kann. Die Vereinigten Staaten sind nachvollziehbarerweise emotional mit dem europäischen Kontinent – und natürlich mit Großbritannien und Irland – verbunden. Auch der Charakter dieser Länder ist strategisch wichtig, denn wir zählen auf kreative, fähige, selbstbewusste, demokratische Verbündete, um Bedingungen von Stabilität und Sicherheit zu schaffen. Wir wollen mit gleichgesinnten Ländern zusammenarbeiten, die ihre frühere Größe wiederherstellen wollen. Über längere Sicht ist es mehr als plausibel, dass spätestens in einigen Jahrzehnten bestimmte NATO-Mitglieder mehrheitlich nichteuropäisch geprägt sein werden. Damit stellt sich die offene Frage, ob sie ihren Platz in der Welt oder ihr Bündnis mit den Vereinigten Staaten noch in derselben Weise sehen werden wie jene, die die NATO-Charta unterzeichnet haben. Unsere allgemeine Politik für Europa sollte folgende Prioritäten haben: • die Voraussetzungen für Stabilität in Europa und für strategische Stabilität im Verhältnis zu Russland wiederherstellen; • Europa in die Lage versetzen, auf eigenen Füßen zu stehen und als Verbund gleichgesinnter souveräner Nationen zu handeln, einschließlich der Übernahme der Hauptverantwortung für seine eigene Verteidigung, ohne von einer gegnerischen Macht dominiert zu werden; • den Widerstand gegen den derzeitigen Kurs Europas innerhalb der europäischen Staaten stärken; • die europäischen Märkte für amerikanische Waren und Dienstleistungen öffnen und eine faire Behandlung amerikanischer Arbeitnehmer und Unternehmen sicherstellen; • die leistungsfähigen Staaten Mittel-, Ost- und Südeuropas durch wirtschaftliche Verflechtungen, Waffenverkäufe, politische Zusammenarbeit sowie kulturellen und Bildungsaustausch stärken; • die Wahrnehmung einer sich dauerhaft erweiternden NATO beenden und die Entstehung einer solchen Realität verhindern; • Europa ermutigen, Maßnahmen gegen merkantilistische Überkapazitäten, Technologiediebstahl, Cyberspionage und andere feindliche wirtschaftliche Praktiken zu ergreifen. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog Angriff auf Venezuela / Trump: Wir werden das Land führen" (Samstag, 03. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Samstag 19:12 Uhr Hanna Masa US-Präsident Donald Trump hat nach dem Angriff auf Venezuela und der Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro den US-Anspruch auf die Vorherrschaft auf dem amerikanischen Doppelkontinent bekräftigt. „Die amerikanische Dominanz in der westlichen Hemisphäre wird niemals wieder infrage gestellt“, sagte Trump bei einer Pressekonferenz auf seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida. Washington habe die im 19. Jahrhundert geprägte Monroe-Doktrin über die US-Vorherrschaft in den Amerikas vernachlässigt, so Trump. Er fügte hinzu: „Wir haben sie ein Stück weit vergessen. Sie war sehr wichtig, aber wir haben sie vergessen. Wir werden sie nicht mehr vergessen.“ Die Monroe-Doktrin geht auf Präsident James Monroe (regierte 1817 bis 1825) zurück, wonach die USA in der Neuen Welt keinen Einfluss europäischer Mächte mehr dulden und den gesamten amerikanischen Doppelkontinent geopolitisch dominieren. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "tagesschau.de"-Artikel mit der Überschrift " Attacke auf Maduro-Regierung / Was wir über den US-Angriff auf Venezuela wissen " (Sonntag, 04. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Der US-Angriff auf Venezuela dürfte der umfassendste in Lateinamerika seit 1989 gewesen sein. Vieles ist inzwischen klar, vieles aber auch noch nicht. Ereignisse, Zusammenhänge und Reaktionen im Überblick. Was ist passiert? Die USA haben in der Nacht von Freitag auf Samstag Venezuela angegriffen und den autoritär herrschenden Staatschef Nicolás Maduro gefangen genommen. Er und seine Frau befinden sich inzwischen in New York, wo sie vor Gericht gestellt werden sollen. Ab etwa 02:00 Uhr Ortszeit stiegen über Caracas schwarze Rauchwolken auf. Für etwa 90 Minuten waren Flugzeuge zu hören. In sozialen Medien kursieren Videos und Fotos, die Explosionen in der Hauptstadt zeigen sollen. Bei dem US-Angriff wurden laut venezolanischen Angaben Soldaten und Zivilisten getötet. Die Zahl ist aber offen. US-Kräfte seien nicht getötet worden, sagte Trump. Laut Trump wurde Maduro in einem stark bewachten, festungsartigen Gebäude gefangen genommen. Er und seine Frau ergaben sich demnach widerstandslos, nachdem sie vergeblich versucht hatten, sich in einen Schutzraum zu retten. Die Luftangriffe richteten sich vor allem gegen Militärstützpunkte, Flugplätze, Kommunikationsanlagen und Häfen. An der US-Militäraktion waren laut US-General John Caine 150 Flugzeuge ?und Helikopter beteiligt. Neben Soldaten waren auch Spezialkräfte und Geheimdienst-Agenten im Einsatz. Die Operation sei monatelang durch die Geheimdienste vorbereitet worden. Man habe den Tagesablauf von Maduro gekannt, was er esse, wo er sich bewege, was ?seine Haustiere seien. Der Angriff dürfte die umfangreichste US-Operation in Lateinamerika seit 1989 gewesen sein. Damals stürzten die USA Panamas Machthaber Manuel Noriega wegen mutmaßlicher Verwicklung in den Drogenhandel. Was sagen die USA zu dem Angriff? Die USA werden nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zunächst weiter eine tragende Rolle in Venezuela anstreben. "Wir werden uns jetzt um das Land kümmern, bis wir einen sicheren, geordneten und umsichtigen Übergang gewährleisten können", sagte er auf einer Pressekonferenz am Samstagmittag (Ortszeit). Gleichzeitig kündigte er an, US-Ölfirmen sollten in Venezuela aktiv werden, um "anzufangen, Geld für das Land zu machen". Die US-Ölfirmen würden "Milliarden von Dollar" in dem südamerikanischen Land investieren und die Infrastruktur wieder aufbauen, um das Ölgeschäft anzukurbeln, sagte Trump. Das US-Ölembargo gegen Venezuela bleibe jedoch vorerst weiter in Kraft. Eine Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten werde Venezuela "reich, unabhängig und sicher" machen. "Die amerikanische Dominanz in der westlichen Hemisphäre wird niemals wieder infrage gestellt", sagte Trump bei der Pressekonferenz auf seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida. Washington habe die im 19. Jahrhundert geprägte Monroe-Doktrin über die US-Vorherrschaft in den Amerikas vernachlässigt, so Trump. Was werfen die USA Maduro vor? Die USA werfen Maduro vor, nicht rechtmäßig gewählt zu sein. Washington erkennt Maduro seit 2024 nicht mehr als Präsidenten an. Die von Friedensnobelpreisträgerin Maria Corina Machado geführte Opposition hatte erklärt, sie habe die letzten Wahlen klar gewonnen. Das US-Justizministerium hat eine neue Anklage gegen Maduro und dessen Frau Cilia Flores bekannt gegeben. Maduro wird in der Anklageschrift die Leitung einer korrupten Regierung vorgeworfen. Zudem habe er jahrelang mit Hilfe der Regierungsmacht illegale Unterfangen wie den Drogenschmuggel vorangetrieben. Von dem Drogenschmuggel habe die Elite von Venezuela profitiert, heißt es weiter. Maduro habe mit Drogenterroristen zusammengearbeitet, um tonnenweise Kokain in die USA zu bringen ... Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Ehefrau von Trump-Berater postet Grönlandumriss in US-Farben – Kritik aus Dänemark" (Sonntag, 04. Januar 2026 16:41 Uhr): Anfang Längeres Zitat Heute 16:24 Uhr Laura Roban Der dänische Botschafter in den USA, Jesper Moller Jorensen, mahnt die US-Regierung auf der Plattform X, die territoriale Integrität des NATO-Verbündeten zu wahren. Mit seiner Nachricht reagiert er auf einen Post der Ehefrau des stellvertretenden Stabschefs im Weißen Haus, Katie Miller. Sie hatte nach der Militäraktion in Venezuela eine Karte Grönlands in US-Farben und dem Wort „Soon“, also „bald“, gepostet. Grönland ist ein autonomes Gebiet des Königreichs Dänemark mit etwa 57.000 Einwohnern. Seine strategische Lage macht es zu einem wichtigen Standort für das US-Raketenabwehrsystem. Vor 25 Minuten Laura Roban Neben dem dänischen Botschafter in den USA hat auch der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen den Beitrag von Katie Miller, der Ehefrau von Trumps Vize-Stabschef Stephen Miller, im Onlinedienst X als „respektlos“ kritisiert. „Die Beziehungen zwischen Nationen und ihren Bevölkerungen basieren auf gegenseitigem Respekt und internationalem Recht – nicht auf symbolischen Gesten, die unseren Status und unsere Rechte missachten“, erklärte Nielsen. Es gebe aber weder Grund zur Panik noch zur Sorge. „Unser Land steht nicht zum Verkauf, und unsere Zukunft wird nicht durch Beiträge in sozialen Medien entschieden.“ Ende Längeres Zitat ► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "LivetickerNach US-Angriff / Militär in Venezuela unterstützt Vizepräsidentin – Rubio widerspricht Trump" (Sonntag, 04. Januar 2026 19:21 Uhr): Anfang Längeres Zitat 17:32 Uhr – Rubio bezeichnet Regierung in Kuba als „riesiges Problem“ US-Außenminister Marco Rubio hat die Regierung in Kuba als „riesiges Problem“ bezeichnet. Das sagte er beim US-Sender NBC News auf die Frage, ob nach dem US-Angriff auf Venezuela nun Kuba folge. Zwar wolle er nicht über zukünftige Schritte der US-Regierung mit Blick auf Kuba sprechen. „Aber ich denke, es ist kein Geheimnis, dass wir keine großen Fans des kubanischen Regimes sind.“ Dieses habe Venezuelas nun entmachteten Staatschef Nicolás Maduro unterstützt, sagte Rubio weiter. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Empörung in Kopenhagen / Dänemark weist US-Anspruch auf Grönland zurück" (Montag, 05. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat US-Präsident Trump macht abermals Ansprüche auf Grönland geltend – und verspottet Dänemark. Die nördlichen NATO-Partner wehren sich ... Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland haben einen abermals von US-Präsident Donald Trump geäußerten Gebietsanspruch auf Grönland deutlich zurückgewiesen. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen erklärte, die Vereinigten Staaten hätten „überhaupt kein Recht“ einen Teil der dänischen Staatsgemeinschaft zu annektieren. Sie rief die USA dazu auf, „mit den Drohungen aufzuhören gegen einen historisch engen Verbündeten und gegen ein anderes Land und ein anderes Volk, das deutlich gesagt hat, dass es nicht zum Verkauf steht“. Trump ließ sich davon nicht beirren. Während eines Flugs nach Washington sagte er wenig später am Sonntagabend (Ortszeit) erneut vor Journalisten, „wir brauchen Grönland mit Blick auf die nationale Sicherheit“. Die Insel sei von großer strategischer Bedeutung, sei aktuell aber von russischen und chinesischen Schiffen umgeben. „Dänemark wird das nicht schaffen, das kann ich Ihnen sagen“, sagte Trump. Auch für die Europäische Union sei klar, dass die USA Grönland „haben“ sollten, behauptete Trump. „Wir werden uns in rund zwei Monaten um Grönland kümmern“, sagte Trump und fügte hinzu: „Lassen sie uns in 20 Tagen über Grönland sprechen“. Dann machte sich Trump noch ausdrücklich über den NATO-Partner Dänemark lustig: „Wissen Sie, was Dänemark jüngst gemacht hat? Um die Sicherheit in Grönland zu verstärken, haben sie noch einen Hundeschlitten hinzugefügt. Es ist wahr. Sie dachten, das war eine großartige Verstärkung.“ ... Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel von Tjerk Brühwiller mit der Überschrift "Öl gegen Kontrolle / Wie Kuba das Maduro-Regime an der Macht hielt" (Dienstag, 06. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Venezuelas Sicherheitsapparat wird von kubanischen Agenten kontrolliert. Nun verliert Havanna seine wichtigste Energiequelle – und ist laut Donald Trump „bereit zu fallen“. Als die Soldaten einer Spezialeinheit der US-Armee in die Residenz des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro in Caracas eindrangen, stellten sich ihnen mehrere Kubaner entgegen. Vom minutiös geplanten Angriff überrumpelt, hatten sie ebenso wenig eine Chance wie ihre Landsleute, die sich in den bombardierten Militäreinrichtungen befanden. Insgesamt 32 kubanische Sicherheitskräfte wurden beim Angriff in der Nacht auf Samstag getötet. Die Männer starben nicht zufällig auf venezolanischem Boden. Sie waren Teil eines Systems, das über Jahre darauf ausgelegt war, Maduros Macht gegen innere und äußere Bedrohungen abzusichern. Kuba bestätigte die Todesfälle offiziell und erklärte eine zweitägige Staatstrauer. Die Getöteten seien Angehörige der Streitkräfte und der Nachrichtendienste gewesen, hätten ihre Pflicht „mit Würde und Heldentum“ erfüllt und seien „nach heftigem Widerstand im direkten Kampf“ oder durch Bombardierungen gefallen, teilte die Regierung mit. Nähere Details zum Auftrag der Sicherheitskräfte nannte Havanna nicht. Washington zeigte sich in der Interpretation weniger zurückhaltend. US-Präsident Donald Trump sagte, „viele Kubaner“ seien getötet worden, sie hätten Maduro geschützt. Außenminister Marco Rubio ergänzte, dass der innere Sicherheitsapparat des venezolanischen Regimes von Kubanern kontrolliert worden sei. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel von Winand von Petersdorff mit der Überschrift "US-Intervention in Venezuela / Trumps Abenteuer" (Dienstag, 06. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Man muss konstatieren, dass die amerikanische Regierung bis heute keine schlüssige Begründung für die spektakuläre Intervention in Venezuela und die Entführung des Staatschefs geliefert hat. Das ist umso verblüffender, weil Präsident Donald Trump bei seinem Eintritt in die Politik die Abkehr von außenpolitischen „Abenteuern“ zu einem Kernstück seiner politischen Agenda gemacht hat. Bei allem Respekt für die militärische Leistung bleibt die offenbar angestrebte Steuerung des Landes ein gewaltiges Abenteuer. Den Schluss, dass die Einführung der Demokratie in Venezuela nicht weit oben auf seiner Prioritätenliste steht, legen seine Handlungen nahe. Die Opposition will er offenbar nicht an die Regierung bringen, obwohl sie von der US-amerikanischen Regierung lange als der legitime Wahlsieger dargestellt wurde. ... Öl allein kann den Überfall nicht erklären. Eher wird die Welt Zeuge einer Rückkehr zu alten Verhältnissen: Machtzentren und definierte Interessengebiete, in denen die Großmächte nach Gutdünken schalten und walten ... Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Anspruch auf Grönland als «offizielle Position der US-Regierung»" (Dienstag, 06. Januar 2026 07:24 Uhr): Anfang Längeres Zitat Heute 05:53 Uhr Sabrina Frangos Donald Trumps stellvertretender Stabschef Stephen Miller hat den Anspruch auf die Kontrolle über das zu Dänemark gehörende Grönland als „offizielle Position der US-Regierung“ beschrieben. Auf die wiederholte Frage eines CNN-Moderators, ob die Regierung einen Militäreinsatz zur Einnahme Grönlands ausschließe, sagte Miller: „Niemand wird wegen der Zukunft Grönlands militärisch gegen die Vereinigten Staaten kämpfen. Das macht keinen Sinn.“ Die USA sollten Grönland als Teil der Vereinigten Staaten „haben“, betonte Miller. Der Präsident habe dies seit Beginn seiner Amtszeit vor knapp einem Jahr sehr klargemacht. Es gebe dabei überhaupt keinen Bedarf, über einen Militäreinsatz nachzudenken, sagte Miller CNN weiter. Die USA seien die wichtigste Militärmacht der NATO und bräuchten daher die Kontrolle über Grönland, um die Arktisregion zu sichern und damit die Sicherheit des Verteidigungsbündnisses zu garantieren, argumentierte er. Miller stellte auch infrage, wieso das autonom verwaltete Grönland überhaupt offiziell zum NATO-Partner Dänemark gehört. „Nach welchem Recht hat Dänemark die Kontrolle über Grönland? Was ist die Grundlage ihres Gebietsanspruchs? Was ist die Grundlage dafür, Grönland als eine Kolonie Dänemarks zu haben?“ fragte er. Carlota Brandis Vor dem Hintergrund der US-Ansprüche auf Grönland hat der grönländische Ministerpräsident Jens Frederik Nielsen seine Landsleute dazu aufgerufen, Ruhe zu bewahren. Er verstehe, dass manche Grönländer mit Blick auf die Situation in Venezuela beunruhigt über die jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump seien, sagte Nielsen dem dänischen Rundfunk zufolge bei einer Pressekonferenz in der grönländischen Hauptstadt Nuuk. „Aber Venezuela und Grönland sind nicht vergleichbar.“ Nielsen forderte nun einen direkten Draht nach Washington. Er sei es satt, dass die Kommunikation mit den USA über die Medien stattfinde. Grönland und die USA hätten in der Vergangenheit immer gut zusammengearbeitet. Eine Annexion Grönlands über Nacht werde nicht passieren. „Wir sind offen für einen Dialog“, sagte Nielsen demnach. „Aber die internationalen Regeln und Gesetze basieren auf Frieden, Zusammenarbeit und getroffenen Vereinbarungen." Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Sieben europäische Länder solidarisieren sich mit Grönland" (Dienstag, 06. Januar 2026 14:30 Uhr): Anfang Längeres Zitat Heute 12:53 Uhr Carlota Brandis Nach den US-Ansprüchen auf die Kontrolle über Grönland haben sich sieben europäische Länder mit der Arktisinsel solidarisiert. „Es ist allein Sache Dänemarks und Grönlands, über Angelegenheiten zu entscheiden, die Dänemark und Grönland betreffen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien, Großbritannien und Dänemark. „Grönland gehört seinem Volk.“ Die Unterzeichner, neben Bundeskanzler Friedrich Merz unter anderem auch der britische Premierminister Keir Starmer, der französische Präsident Emmanuel Macron und die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen, betonten die große Bedeutung der in der UN-Charta festgehaltenen Prinzipien der Souveränität, territorialen Integrität und Unverletzlichkeit der Grenzen. „Das sind allgemein geltende Prinzipien, wir werden nicht aufhören, sie zu verteidigen“ Ende Längeres Zitat ► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Mette Frederiksen / «Dann ist alles vorbei», warnt Dänemarks Regierungschefin – Grönlands Einwohner rasen vor Wut" (Dienstag, 06. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Ein Angriff der USA auf Grönland käme nach Ansicht der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen einem Ende der Nato gleich. „Wenn die Vereinigten Staaten beschließen, ein anderes Nato-Land militärisch anzugreifen, dann ist alles vorbei“, sagte Frederiksen am Montag dem Fernsehsender TV2. „Das heißt, auch unsere Nato und damit die Sicherheit, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gewährleistet ist.“ Grönland gehört zum Königreich Dänemark, das trotz großer Autonomie der Insel unter anderem für die Außen- und Verteidigungspolitik zuständig ist. Grönland ist kein unabhängiges Mitglied der ?Nato, aber durch die Mitgliedschaft Dänemarks Teil des Militärbündnisses. US-Präsident Donald Trump hat wiederholt gefordert, die größte Insel der Welt, auf der nicht einmal 60.000 Menschen leben, den USA einzuverleiben und hat auch militärische Gewalt nicht ausgeschlossen. ... „Dänemark ist immer ein guter Verbündeter gewesen“, sagte sie TV2 weiter. Das Land habe sich im vergangenen Jahr um Aufrüstung auf der Arktisinsel bemüht. „Wir sind uns in der Nato einig darin, die Sicherheit im hohen Norden zu verstärken.“ Man könne aber nicht einfach hergehen und einen Teil des Territoriums eines anderen Landes übernehmen. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel von Friedrich Schmidt mit der Überschrift "Venezuela gegen Ukraine? / Putins Tauschphantasien" (Mittwoch, 07. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat ... dürfte Moskau bald den Blick darauf richten, die Chancen der neuen Lage zu sehen. Eine erste besteht aus russischer Sicht darin, dass sich die NATO über Trumps Grönland-Gelüsten spaltet. Kein Land der Welt könne sich „nach den Ereignissen in Caracas“ sicher fühlen, sagte Putins Stellvertreter im Vorsitz des Nationalen Sicherheitsrats, Dmitrij Medwedjew, der Staatsnachrichtenagentur Tass. „Vor allem nicht Dänemark mit seinem Grönland.“ Schutz vor dem „Recht des Stärksten“ gewährten einzig Nuklearwaffen, hob Medwedjew hervor. Eine zweite Chance für den Kreml besteht im Denken – und Handeln – in „Einflusssphären“, wie sie Putin für ein „nahes Ausland“ beansprucht. Das Konzept prägt auch Trumps Anfang Dezember vorgelegte nationale Sicherheitsstrategie, mit den USA als Vormacht einer „westlichen Hemisphäre“. In diesem Sinne lobte Medwedjew das Vorgehen Trumps sogar: „Er und sein Team verfechten die Interessen ihres Landes sehr hart“, kommentierte Putins Adlatus, „sowohl die politischen (Lateinamerika ist der Hinterhof der USA) als auch die wirtschaftlichen (gebt uns Öl und andere Reserven)“. Dein Hinterhof, mein Hinterhof Diese Sicht ließe sich auf andere Länder übertragen – aus Moskauer Sicht insbesondere auf die Ukraine, die Putin mit historisierenden Tiraden für Russland vereinnahmt, gleichsam als seinen eigenen „Hinterhof“ beansprucht. „Russland hat einen Verbündeten in Lateinamerika verloren“, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters am Montag eine „ranghohe russische Quelle“, wie stets in solchen Fällen anonym. „Aber wenn das ein Beispiel für eine Anwendung von Trumps Monroe-Doktrin ist, dann hat Russland auch seine eigene Einflusssphäre.“ Auch in Washington gibt es ein Gespür dafür, dass sich nun auch für Russland und China Möglichkeiten eröffnen. „Wenn wir das Recht haben, in unserem eigenen Hinterhof aggressiv zu sein, warum können sie das nicht?“, sagte die Russland-Expertin Fiona Hill von der Brookings-Denkfabrik am Montag der Zeitung „New York Times“. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Angriff oder Kauf / Widersprüchliche US-Signale zu Grönland" (Mittwoch, 07. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Außenminister Marco Rubio, der aktuell auch Trumps Nationaler Sicherheitsberater ist, sagte Medienberichten zufolge in einer vertraulichen Sitzung mit US-Abgeordneten, dass die jüngsten Drohungen keine militärische Invasion signalisieren sollten. Das Ziel sei ein Kauf Grönlands, berichteten das „Wall Street Journal“ und die „New York Times“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Unter Berufung auf Beamte berichtete die „New York Times“ weiter, dass Präsident Donald Trump seine Mitarbeiter um die Vorlage eines aktualisierten Plans für einen Erwerb gebeten der Insel habe. Trump hatte einen solchen Plan bereits während seiner ersten Amtszeit ins Spiel gebracht. Die Sitzung soll am Montag stattgefunden haben. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / USA beschlagnahmen Öltanker unter russischer Flagge" (Mittwoch, 07. Januar 2026 14:48 Uhr): Anfang Längeres Zitat Heute 15:47 Uhr Othmara Glas Die USA haben einen mit Venezuela in Verbindung stehenden Öltanker beschlagnahmt. Das teilte das Europakommando der amerikanischen Streitkräfte auf der Plattform X mit. Das US-Justizministerium und das Heimatschutzministerium haben in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Verteidigungsministerium „heute die Beschlagnahmung der M/V Bella 1 wegen Verstößen gegen US-Sanktionen verkündet”. Weiter heißt es: „Das Schiff wurde im Nordatlantik gemäß einem von einem US-Bundesgericht ausgestellten Durchsuchungsbefehl beschlagnahmt." Zuvor sei es von einem Schiff der US-Küstenwache verfolgt worden. Das Frachtschiff The Marinera soll sich unter russischer Flagge derzeit im Nordatlantik etwa 200 Kilometer südlich der isländischen Küste befinden. Zuvor soll es – noch unter einem anderen Namen auf dem Weg nach Venezuela – plötzlich den Kurs geändert haben, um der Durchsuchung durch die US-Küstenwache zu entgehen, wie das „Wall Street Journal“ und der Sender CBS berichteten. Russland soll den Berichten zufolge ein U-Boot und weitere Schiffe zum Schutz des Tankers entsendet haben. Die Nachrichtenagentur PA berichtete, ein britisches Aufklärungsflugzeug solle entlang der Route des Schiffs unterwegs gewesen sein. Weder das Weiße Haus noch die britische Regierung antworteten konkret auf Nachfragen. „Die USA sind der wichtigste Verteidigungs- und Sicherheitspartner des Vereinigten Königreichs“, betonte ein Sprecher des britischen Premierministers Keir Starmer. US-Präsident Donald Trump hatte bereits vor der militärischen Operation in Venezuela mit der Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro eine Seeblockade für mit Sanktionen belegte Öltanker angeordnet, die Venezuela ansteuern oder einen Hafen des rohstoffreichen Landes verlassen. The Marinera soll den Berichten zufolge zuvor als Bella 1 unter guyanischer Flagge Öl aus Venezuela und Iran transportiert haben. Russland wird von den westlichen Alliierten beschuldigt, alte Tanker zu nutzen, um Sanktionen zu umgehen. Heute 16:52 Uhr Othmara Glas Das britische Militär hat die USA bei der Beschlagnahmung eines unter russischer Flagge fahrenden Öltankers im Atlantik unterstützt. Laut dem britischen Verteidigungsministerium waren unter anderem Flugzeuge der Royal Air Force an der Operation beteiligt. „Heute haben unsere britischen Streitkräfte mit Können und Professionalität die erfolgreiche Abfangaktion der USA gegen das Schiff Bella 1 auf seinem Weg nach Russland unterstützt", sagte Verteidigungsminister John Healey. Die Aktion sei Teil der weltweiten Bemühungen zur Bekämpfung von Sanktionsverstößen gewesen. „Dieses Schiff mit seiner dubiosen Vergangenheit ist Teil einer russisch-iranischen Achse zur Umgehung von Sanktionen, die Terrorismus, Konflikte und Elend vom Nahen Osten bis zur Ukraine schürt", äußerte Healey weiter. Großbritannien werde seine Maßnahmen gegen die Aktivitäten der Schattenflotte verstärken, um seine nationale Sicherheit, Wirtschaft und die globale Stabilität zu schützen. Ende Längeres Zitat ► "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Verteidigungsbündnis / «Wir werden immer für die Nato da sein», versichert Trump – und teilt gegen Mitgliedstaaten aus" (Mittwoch, 07. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat US-Präsident Donald Trump versucht, den Europäern ihre Zweifel an der Verlässlichkeit der USA als Nato-Bündnispartner zu nehmen – und holt gleichzeitig zum Rundumschlag aus. Im Streit um Grönland hatte seine Sprecherin zuvor mit einem Militäreinsatz gedroht. Der US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch versucht, ?Zweifel an der Bündnistreue Washingtons auszuräumen – zugleich aber den Beistand der Natostaaten angezweifelt. „Wir werden immer ?für die Nato da sein, auch wenn sie nicht für uns da sind“, schrieb Trump in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth ?Social. Die Äußerung kommt nach dem jüngsten US-Anspruch auf Grönland überraschend. Trump läutete seinen Post mit den Worten ein: „Erinnert euch, all ihr großen Nato-Freunde, die bei zwei Prozent ihres BIPs waren, die meistens ihre Rechnungen nicht bezahlt haben, BIS ICH KAM!“ Weiter schrieb er in Großbuchstaben, Russland und ?China fürchteten das Bündnis nur so lange, wie die Vereinigten Staaten Mitglied seien. Weiter erklärte er, Millionen von Leben gerettet zu haben, und das Russland ohne seinen Einsatz inzwischen die gesamte Ukraine kontrollieren würde. Auch gegen Norwegen teilte Trump aus: „Denken Sie daran, dass ich im Alleingang 8 KRIEGE BEENDET habe und Norwegen, ein Nato-Mitglied, törichterweise beschlossen hat, mir nicht den Friedensnobelpreis zu verleihen“, beschwerte sich der US-Präsident. Zuletzt waren in der Debatte um einen US-Anspruch auf das zum Nato-Partner Dänemark gehörende Grönland Zweifel an der Bündnistreue der USA aufgekommen. Trump hatte bekräftigt, die Vereinigten Staaten bräuchten die größte Insel der Welt. Karoline Leavitt, Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, erklärte zum amerikanischen Anspruch auf Grönland: „Der Präsident und sein Team erörtern eine Reihe von Optionen, um dieses wichtige außenpolitische Ziel zu erreichen, und selbstverständlich steht dem Oberbefehlshaber der Einsatz des US-Militärs jederzeit als Option zur Verfügung.“ Kopenhagen wies dies entschieden zurück. Dänemarks Regierungschefin Frederiksen sagte: „Wenn die USA ein anderes Nato-Land angreifen, dann hört alles auf.“ Die Nato zählt 32 Mitglieder. Neben den USA und Dänemark gehören unter anderem auch Deutschland, Kanada und Großbritannien zu der Allianz. Kern bildet die Beistandsklausel aus Artikel 5 des Nato-Vertrags – in dieser ist festgelegt, dass sich die Alliierten im Fall eines bewaffneten Angriffs Beistand leisten, da ein Angriff auf einen Mitgliedstaat als Angriff auf alle gewertet wird. Der Fall eines Angriffs innerhalb des Bündnisses ist bei der Schaffung des Vertrages nicht bedacht worden. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "politischeoekonomie.com"-Artikel von Otmar Tibes Oliver Weber Daniel-Pascal Zorn Victor Loxen Carlotta Voß mit der Überschrift "Das Menetekel Venezuela" (Mittwoch, 07. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Die US-amerikanische Militäraktion gegen Venezuela hat die Erosion der liberalen Weltordnung beschleunigt. Europa sieht ohnmächtig dabei zu. Die jüngste Militäraktion der USA gegen Venezuela ist ein außenpolitischer Tabubruch. Donald Trump hat Caracas, die Hauptstadt Venezuelas, mit mehr als 150 Luftfahrzeugen überfallen, den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro in dessen Residenz mitsamt Ehefrau festnehmen lassen und außer Landes gebracht. Der US-Präsident hat damit Fakten geschaffen, die an Feinde wie Verbündete ein klares Signal senden: Die Macht stellt sich wieder unverhohlen über das Recht. Die internationale regelbasierte Ordnung verliert damit unmittelbar ihren Geltungsanspruch – und das nicht am Rand, sondern im Zentrum der Macht. Denn völkerrechtlich ist die US-amerikanische Militäraktion schwer zu verteidigen. Weder liegt ein bewaffneter Angriff Venezuelas auf die USA vor, der Selbstverteidigung rechtfertigen würde, noch existiert ein Mandat des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen. Der Versuch, das Vorgehen als »law enforcement« zu deklarieren, als Strafverfolgung gegen einen angeblichen Kriminellen, erklärt die Urteile der Trump-Administration zum alleinigen Maßstab der internationalen Rechtsordnung – und führt sie damit ad absurdum. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Trump: Wir werden Venezuela jahrelang führen" (Donnerstag, 08. Januar 2026 07:36 Uhr): Anfang Längeres Zitat Heute 01:40 Uhr Vanessa Angermann US-Präsident Donald Trump ordnet den Rückzug der Vereinigten Staaten aus 66 internationalen Organisationen an. Er unterzeichnete ein entsprechendes Dekret, wie das Weiße Haus im Onlinedienst X erklärte. Die 66 internationalen Organisationen dienten nicht mehr den Interessen der USA. 31 der Organisationen stünden in Verbindungen zu den Vereinten Nationen. Laut US-Außenminister Marco Rubio habe die Trump-Regierung festgestellt, dass die betroffenen Institutionen unter anderem „überflüssig“ und „schlecht verwaltet“ seien, dass deren Interessen denen der USA zuwiderliefen, oder sie „eine Bedrohung für die Souveränität, die Freiheiten und den allgemeinen Wohlstand unserer Nation“ darstellten. Die Organisationen versuchten aktiv, „die Souveränität der Vereinigten Staaten einzuschränken“, heißt es weiter. Rubio sprach auf der Plattform X von „antiamerikanischen, nutzlosen oder verschwenderischen internationalen Organisationen“, aus denen man austrete. Die Überprüfung weiterer internationaler Organisationen dauere an. Der Rückzug soll laut Anordnung so bald wie möglich erfolgen. Dies könne bedeuten, dass man den Organisationen die Finanzierung entziehe oder sich nicht mehr an ihnen beteilige. Ende Längeres Zitat ► "welt.de"-Artikel von Victor Jack, Jacopo Barigazzi mit der Überschrift "Konflikt um Grönland / Trump vs Nato – Jetzt will das Bündnis die Arktis-Sicherheit verschärfen" (Donnerstag, 08. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Auf die Drohgebärden seines größten Mitglieds gegenüber Grönland will die Nato nun reagieren. Die Ideen reichen bis hin zu Verlegungen von Militärgerät und Manövern in die Arktis. Den Nato-Diplomaten ist dabei das existenzielle Risiko bewusst, das ein Eindringen nach Grönland für das Bündnis darstellen würde. Nato-Staaten haben das Bündnis aufgefordert, seine Präsenz in der Arktis auszubauen, nachdem die USA ihre Drohungen, Grönland an sich zu reißen, verschärft hatten, sagten drei Nato-Diplomaten gegenüber „Politico“ (gehört wie WELT und BILD Axel-Springer-Verlag). Bei einem Treffen hinter verschlossenen Türen in Brüssel einigten sich die Botschafter des Bündnisses darauf, dass die Organisation ihre arktische Flanke stärken sollte, so die Diplomaten, denen Anonymität gewährt wurde, um über die sensiblen Beratungen zu sprechen. US-Präsident Donald Trump hatte behauptet, das dänische Gebiet sei russischem und chinesischem Einfluss ausgesetzt. Die Gesandten brachten ins Spiel, die nachrichtendienstlichen Fähigkeiten zu nutzen, um das Gebiet besser zu überwachen, die Verteidigungsausgaben mit Blick auf die Arktis zu erhöhen, mehr militärisches Gerät in die Region zu verlegen und mehr Militärübungen in der Umgebung abzuhalten. Die Flut an Vorschlägen unterstreicht die wachsende europäische Sorge über die Absichten der USA in Bezug auf Grönland. In dieser Woche hat das Weiße Haus seine Ansprüche auf Grönland weiter hochgefahren und wiederholt abgelehnt, eine militärische Übernahme auszuschließen. Europa bemüht sich, die jüngsten Trump-Drohungen zu entschärfen und eine militärische Intervention zu verhindern, von der Dänemark gesagt hat, sie würde das Ende des Bündnisses bedeuten. Ein Kompromiss mit dem US-Präsidenten gilt als erste und bevorzugte Option. Dass nur wenige Tage nach der jüngsten Breitseite des Weißen Hauses um Vorschläge gebeten wurde, zeigt, wie ernst Europa das Ultimatum nimmt — und welches existenzielle Risiko ein Eindringen nach Grönland für das Bündnis und die transatlantischen Beziehungen darstellen würde. Die Verwaltungsmitarbeiter der Nato sollen nun Optionen für die Gesandten ausarbeiten, sagten die Bündnis-Diplomaten. „Konstruktive“ Stimmung im Raum Neben dem Reichtum an Rohstoffen und Ölvorkommen verwies Trump als Begründung für Washingtons jüngste Kampagne, die Kontrolle über das Gebiet zu übernehmen, auf einen angeblichen Schwarm bedrohlicher russischer und chinesischer Schiffe in der Nähe Grönlands. Experten bestreiten diese Angaben weitgehend; Moskau und Peking konzentrieren ihre Verteidigungsanstrengungen — einschließlich gemeinsamer Patrouillen und militärischer Investitionen — vor allem in der östlichen Arktis. Das Treffen der 32 Gesandten wich einer direkten Konfrontation aus, sagten die drei Nato-Diplomaten; einer bezeichnete die Stimmung im Raum als „produktiv“ und „konstruktiv“. Der dänische Botschafter, der als Erster sprach, sagte, der Streit sei eine bilaterale Angelegenheit, und konzentrierte sich stattdessen auf jüngste Erfolge der Nato-Arktisstrategie sowie auf den Bedarf an weiterer Arbeit in der Region, so die Diplomaten — eine Aussage, die breite Unterstützung fand. Das Grönland-Thema wurde am Donnerstag auch in einer nicht öffentlichen Sitzung der EU-Botschafter für Verteidigung und Außenpolitik angesprochen, obwohl es nicht auf der formellen Tagesordnung stand, sagten zwei EU-Diplomaten. Die Hauptstädte des Blocks bekundeten daraufhin ihre Solidarität mit Dänemark, fügten sie hinzu. Dänemark wird den gleichen Diplomaten zufolge am Freitag bei einem Treffen der EU-Gesandten voraussichtlich ein formelles Briefing und ein Update geben. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Trump: Ich kann mich nur selbst stoppen" (Freitag, 09. Januar 2026 08:18 Uhr): Anfang Längeres Zitat Heute 08:13 Uhr Tim Niendorf Der amerikanische Präsident Donald Trump sieht sich in der Außenpolitik nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet. „Ich brauche kein internationales Recht“, sagte er in einem Interview der „New York Times“. Er habe nicht vor, Leuten zu schaden. Journalisten der Zeitung stellten Trump die Frage, ob es Einschränkungen für seine weltweite Macht gebe. Es sei nur eine Sache, erwiderte der Präsident der „New York Times“ zufolge: „Mein eigener Sinn für Moral. Mein eigener Verstand. Das ist das Einzige, was mich stoppen kann.“ Auf Nachhaken der Journalisten sagte Trump dann zwar auch, dass seine Regierung sich an internationales Recht halten müsse. Aber: „Es hängt davon ab, was die Definition von internationalem Recht ist“, schränkte er ein. Nach der Gefangennahme des venezolanischen Staatspräsidenten Nicolás Maduro durch das US-Militär stellen in den USA unter anderem Kongressmitglieder die Rechtmäßigkeit der Aktion in Venezuela in Frage. Trump zeigt zudem verstärkt Interesse an dem zum Königreich Dänemark gehörenden Grönland – und das Weiße Haus sorgte für Aufsehen mit der Feststellung, dass ihm als Oberbefehlshaber dabei der Einsatz des US-Militärs „jederzeit als Option“ zur Verfügung stehe ... Vor 19 Minuten Julian Staib, Korrespondent ... Auf die Frage, was für ihn Vorrang habe – Grönland zu erwerben oder die NATO zu erhalten – gab Trump am Donnerstag in einem Interview mit der „New York Times“ keine direkte Antwort, gestand jedoch ein, dass „es eine Entscheidung sein könnte“. Trump gab an, dass das transatlantische Bündnis ohne die Vereinigten Staaten als Kern nutzlos sei. Zu seinem angestrebten Besitz Grönlands sagte Trump der NYT, „Eigentum ist sehr wichtig“. Auf die Frage, warum Amerika die Insel besitzen solle, antwortete er: „Weil ich das Gefühl habe, dass dies psychologisch für den Erfolg notwendig ist." Eigentum gebe einem etwas, das man mit einem Pachtvertrag oder einem Abkommen nicht erreichen könne. Gestern 20:58 Uhr Robert Dikomeit Im US-Senat haben fünf republikanische Senatoren einen von den Demokraten eingebrachten Gesetzesentwurf zur Begrenzung der militärischen Befugnisse von US-Präsident Donald Trump unterstützt und damit dessen Zorn auf sich gezogen. Am Donnerstag stimmte eine Mehrheit der Senatoren in Washington für den Entwurf, der künftige US-Militäreinsätze in Venezuela ohne die ausdrückliche Zustimmung des Kongresses verbieten würde. Der Republikaner Trump beschimpfte anschließend die fünf mit den Demokraten stimmenden Parteikollegen und bezichtigte sie der „Dummheit“. 52 Senatoren stimmten für den Antrag, der bei 47 Gegenstimmen angenommen wurde. In der kommenden Woche soll der Text dem Senat zur endgültigen Abstimmung vorgelegt und im Fall einer Annahme an das Repräsentantenhaus weitergeleitet. Das Vorhaben ist jedoch eher symbolischer Natur, da der US-Präsident selbst im Fall einer Annahme durch beide Kammern des Kongresses ein Veto einlegen könnte. „Die Republikaner sollten sich für die Senatoren schämen, die gerade gemeinsam mit den Demokraten dafür gestimmt haben, uns unsere Befugnisse zum Kampf und zur Verteidigung der USA zu entziehen“, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Die fünf Senatoren „sollten nie wieder gewählt werden“, fügte er hinzu. ... „Die Bombardierung der Hauptstadt eines anderen Landes und die Absetzung seines Staatschefs ist schlicht und einfach eine Kriegshandlung. Keine Bestimmung in der Verfassung gewährt dem Präsidenten eine solche Befugnis“, begründete der republikanische Senator Rand Paul sein Ja für den Gesetzesentwurf. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Auftritt des Bundespräsidenten / «Trinkt einen Schnaps» – US-Senator kritisiert Europäer nach Steinmeier-Rede" (Freitag, 09. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dazu aufgerufen, der zunehmenden Auflösung der nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebauten Weltordnung nicht tatenlos zuzusehen – und zieht damit Hohn aus den USA auf sich. Der Respektlosigkeit gegenüber dem Völkerrecht und die Erosion der internationalen Ordnung seien bereits weit fortgeschritten, sagte er in Berlin bei einem Symposium der Körber-Stiftung zu seinem 70. Geburtstag. „Heute geht es darum, zu verhindern, dass sich die Welt in eine Räuberhöhle verwandelt, in der sich die Skrupellosesten nehmen, was sie wollen, in der Regionen, ganze Länder wie Eigentum weniger Großmächte behandelt werden, in der versucht wird, schon die mittelgroßen Staaten – und dazu gehören wir – an den Rand der Geschichte zu drängen, und kleine und schwächere Staaten gänzlich ohne Schutz dastehen.“ ... Steinmeier ging nicht ausdrücklich auf das jüngste militärische Vorgehen der USA in Venezuela und auf die Gebietsansprüche von US-Präsident Donald Trump in Grönland ein. Er sprach aber von einem „doppelten Epochenbruch“. Dieser bestehe zunächst aus dem Überfall Russlands auf die Ukraine, durch den die über Jahrzehnte aufgebaute europäische Sicherheitsarchitektur zerstört worden sei. „Aber da ist eben auch in der Tat der Wertebruch unseres wichtigsten Partners USA.“ Kritik aus den USA US-Senator Lindsey Graham reagierte mit scharfer Kritik auf einen englischen Nachrichtenbericht über Steinmeiers Rede mit der Überschrift „Der deutsche Bundespräsident sagt, die USA zerstörten die Weltordnung“. Auf X schrieb Graham: „An meine ahnungslosen europäischen Freunde: Ich hoffe es. Die Menschen im Iran und in Venezuela, der amerikanische Arbeiter und die Familien in den USA, deren Leben durch illegale Drogen aus der Bahn geworfen wurde, hoffen das ebenfalls.“ Sein Schlusswort: „Beruhigt euch. Trinkt einen Schnaps.“ Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Konflikt mit den USA / Grönlands Politiker: Wollen keine Amerikaner sein" (Samstag, 10. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Während US-Präsident Donald Trump wieder mit der gewaltsamen Einnahme Grönlands droht, lehnen die dortigen Parteien seinen Gebietsanspruch in demonstrativer Einigkeit ab. „Wir wollen keine Amerikaner sein, wir wollen keine Dänen sein, wir wollen Grönländer sein“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Vorsitzenden der fünf Parteien im grönländischen Parlament. Trump warnte indes auch Richtung Dänemark, zu dem die Insel offiziell gehört: Er würde gerne einen Deal machen, „aber wenn wir es nicht auf die einfache Art und Weise tun, werden wir es auf die harte Art und Weise tun“. Trump: Wollen Russland und China nicht als Nachbarn „Denn wenn wir es nicht machen, werden Russland oder China Grönland einnehmen, und wir wollen Russland oder China nicht als Nachbarn haben“, rechtfertigte Trump seinen Anspruch auf die Insel. Die USA müssten sie verteidigen. Bei einem Treffen mit Führungskräften von US-Ölkonzernen im Weißen Haus rechtfertigte er auch das US-Vorgehen in Venezuela mit China und Russland. Ohne die USA „wären China und Russland dort gewesen“. ... Für die NATO ist die Grönland-Debatte höchst brisant. Einerseits muss das Bündnis um seine Glaubwürdigkeit fürchten, wenn ein führendes Mitglied auf einmal androht, sich durch Zwangsanwendung Gebiete eines anderen Staates einzuverleiben – vor allem auch mit Blick auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine und Chinas Ansprüche auf Taiwan. Andererseits wäre es für die NATO ein Super-GAU, wenn die USA im Streit über ein solches Thema aus dem Bündnis austreten würden, weil die Abschreckung der NATO vor allem auf dem Atomwaffenarsenal und der Stärke der konventionellen Streitkräfte der USA beruht. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel von Martin Erdmann, Michael Rühle mit der Überschrift "Trotz Grönland-Debatte / Die NATO wird Trump überleben" (Samstag, 10. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Bereits in der ersten Amtszeit Trumps sorgte der amerikanische Kongress dafür, dass der Präsident die USA nicht aus dem Bündnis herausführen kann. Der gerade erst verabschiedete National Defense Authorization Act geht nun noch weiter, indem er auch einer möglichen Verringerung der amerikanischen Truppenstärke in Europa enge Grenzen setzt. In diesem von Trump unterzeichneten Dokument wird auch festgelegt, dass die Rolle des NATO-Oberbefehlshabers weiterhin in amerikanischer Hand bleibt, so wie es bereits auch die Trump-Administration deutlich gemacht hatte. Damit sind die Forderungen mancher europäischen Experten, diese Rolle künftig auf die Europäer zu übertragen, erst einmal vom Tisch. Die jüngsten Schritte des Kongresses zeigen, dass man selbst in republikanischen Kreisen offenbar wenig Neigung verspürt, die NATO aufzugeben. Denn die Stabilität Europas bleibt für die USA von immensem strategischem Interesse. Sogar Trumps National Security Strategy, die eher ein Kulturkampf-Pamphlet wurde, rang sich inmitten aller Europa-Schelte zu dem Eingeständnis durch, dass der alte Kontinent für die USA zu wichtig sei, um ihn abzuschreiben. Warum sollte Amerika seine akzeptierte Sonderrolle aufgeben? Wenn es aber ein genuines amerikanisches Interesse an Europa gibt, dann muss auch die NATO fortbestehen, denn sie ist der zentrale Legitimationsrahmen amerikanischer Macht in Europa. Im Rahmen der NATO können die Vereinigten Staaten eine allseits akzeptierte politische und militärische Sonderrolle in Europa spielen. Daher wird Amerika diese privilegierte Stellung nicht preisgeben, auch wenn man versucht, die Kosten seines Engagements zu reduzieren. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Berichte über Angriffspläne / Trump sichert Demonstranten in Iran Hilfe zu" (Sonntag, 11. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Seit rund zwei Wochen gehen Menschen in Iran auf die Straße. US-Präsident Trump warnte die Führung in Teheran vor Gewalt gegen die Protestierenden. Laut Berichten denkt er über Militärschläge nach. US-Präsident Donald Trump hat den Teilnehmern der Massenproteste gegen die autoritäre Staatsführung in Iran Unterstützung zugesichert. „Iran strebt nach Freiheit, vielleicht wie nie zuvor. Die USA sind bereit zu helfen!!!“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Wie die Hilfe aussehen soll, ist unklar. Die „New York Times“ meldete unter Berufung auf US-Beamte, Trump sei in den vergangenen Tagen über neue Optionen für Militärschläge in Iran informiert worden. Er erwäge ernsthaft, seine Drohung wahrzumachen, das Land wegen der Unterdrückung der Proteste anzugreifen. Schon zuvor hatte Trump Teheran vor der Tötung von Demonstranten gewarnt. „Ich habe ihnen mitgeteilt, dass wir sie hart bestrafen werden, falls sie anfangen, Menschen zu töten, was sie während ihrer Unruhen, die ja häufig vorkommen, gerne tun“, sagte er in einer am Donnerstag veröffentlichten Folge des Podcasts „The Hugh Hewitt Show“. Laut dem „Wall Street Journal“ führten US-Beamte erste Gespräche darüber, wie ein Angriff auf Iran durchgeführt werden könnte, sollte dies nötig werden, um Trumps Drohungen umzusetzen. ... Die Proteste hatten Ende Dezember begonnen, ausgelöst durch eine massive Wirtschaftskrise und einen plötzlichen Absturz der iranischen Währung Rial. In Teheran gingen zunächst wütende Händler auf die Straße. Danach weiteten sich die Proteste auf das gesamte Land aus. Das genaue Ausmaß bleibt jedoch auch wegen der weitgehenden Internetsperre weiter unklar. Irans oberster Führer Ajatollah Ali Khamenei hatte die Proteste scharf verurteilt. Er sprach von „Unruhestiftern“ und „dem Land schädlichen“ Menschen und signalisierte einen harten Kurs gegen die Demonstranten. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Nahost / Iran droht USA mit Vergeltung im Falle eines Angriffs – Laut Aktivisten über 500 Tote bei Protesten" (Sonntag, 11. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Die Führung des Iran droht mit Vergeltungsschlägen gegen Israel und US-Stützpunkte im Falle eines US-Angriffs. Unterdessen gehen die Proteste weiter. Menschenrechtsaktivisten veröffentlichen Videos, die zeigen sollen, was auf den Straßen passiert. Nach militärischen Drohungen von US-Präsident Donald Trump hat der iranische Parlamentspräsident den USA mit Vergeltung gedroht. „Im Falle eines militärischen Angriffs durch die USA werden sowohl das besetzte Gebiet als auch die Zentren des US-Militärs und die Schifffahrt unsere legitimen Ziele sein“, sagte Mohammad Bagher Ghalibaf am Sonntag in einer im Staatsfernsehen übertragenen Rede. Mit „besetztem Gebiet“ bezog sich Ghalibaf offenbar auf Israel, dessen Existenzrecht die Führung in Teheran nicht anerkennt. Trump hatte in den vergangenen Tagen mehrfach mit einem militärischen Eingreifen der USA im Iran gedroht, falls dessen Sicherheitskräfte gewaltsam gegen Protestierende vorgehen sollten ... Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Merz rechnet mit US-Beteiligung an NATO-Schutz für Grönland" (Montag, 12. Januar 2026 12:15 Uhr): Anfang Längeres Zitat Heute 12:06 Uhr Susanne Kusicke Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geht davon aus, dass die USA sich an einer stärkeren NATO-Präsenz zur Verbesserung der Sicherheit Grönlands beteiligen werden. „Wir teilen die amerikanischen Besorgnisse, dass dieser Teil Dänemarks besser geschützt werden muss“, sagte Merz bei seinem Indien-Besuch in Ahmedabad. „Wir wollen einfach die Sicherheitslage für Grönland gemeinsam verbessern. Und ich gehe davon aus, dass die Amerikaner sich daran auch beteiligen.“ Darüber führe Außenminister Johann Wadephul (CDU) gerade Gespräche in Washington. Weiter sagte Merz, er hoffe auf eine einvernehmliche Lösung innerhalb der NATO. In welchem Umfang sich die Amerikaner beteiligen könnten, „werden die Gespräche der nächsten Tage und Wochen zeigen“. Mehrere NATO-Staaten wie Großbritannien hatten sich zuletzt für einen Ausbau der Bündnispräsenz in der Arktis ausgesprochen. Ein Vorschlag sieht Diplomaten zufolge einen Überwachungseinsatz mit dem Namen „Arctic Sentry“ („Wächter der Arktis“) vor. Er soll den Amerikanern das Argument nehmen, dass die Sicherheit in der strategisch wichtigen Region nicht ausreichend gewährleistet werden könne. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Geopolitik / «Das Unwahrscheinliche denken» – CDU-Politiker bringt deutsche Beteiligung an Atombombe ins Spiel" (Montag, 12. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Der mögliche Griff der USA nach Grönland könnte nicht nur zu einem Bruch der Nato führen. Damit stünde dann auch der US-Atomschutz für Deutschland zur Disposition. In der CDU gibt es daher nun Überlegungen, sich an der Finanzierung eigener Atomwaffen zu beteiligen. Deutschland sollte aus Sicht des CDU-Außenpolitikers Roderich Kiesewetter die Beteiligung an einem europäischen Atomschirm in Betracht ziehen. An einem solchen Schirm könnte sich Deutschland „finanziell beteiligen, ohne die Führung zu übernehmen“, sagte Kiesewetter der „Süddeutschen Zeitung“. „Fachleute gehen von einer Entwicklungszeit von etwa fünf Jahren aus. Ich gehe eher von zehn Jahren aus“, fügte Kiesewetter hinzu. In Fachkreisen wird darauf verwiesen, dass es wegen der Spannungen mit Russland etwa auch in Finnland, Schweden und Polen Überlegungen für einen eigenen Nuklearschutz gibt – die dann entsprechend mit Deutschland kooperieren könnten. Angesichts der Ambitionen der französischen Rechtspopulistin Marine Le Pen, die nächste Präsidentin Frankreichs zu werden, rät Kiesewetter zu anderen Optionen, als hier nur auf das Nachbarland zu setzen. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "WELTPlus"-Artikel von Herfried Münkler mit der Überschrift "Neue Weltordnung / Europa muss seinen schönen Traum aufgeben – sonst gewinnen die Regelbrecher das Machtspiel" (Montag, 12. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Bei einem System von drei Akteuren, wie es sich gegenwärtig mit den USA, China und Russland als globalen Vormächten abzeichnet, ist das freilich schwierig, weil darin stets mit einer Koalition von Zweien gegen den übrig gebliebenen Einen zu rechnen ist beziehungsweise sich derjenige in einer Position der Stärke befindet, der von den zwei anderen als Bündnispartner umworben wird. Um diese Position zu bewahren, muss dieser Dritte zu den beiden Anderen eine äquidistante Beziehung pflegen, was auf längere Zeit gesehen kaum möglich ist. Deswegen lassen sich in der politischen Geschichte auch so gut wie keine Dreiersysteme finden: Sie sind schon in ihrer Entstehungsphase gescheitert. Das macht die sich gegenwärtig abzeichnenden Konstellationen mit China, den USA und Russland als Vormächten so brandgefährlich. Stabiler wäre dagegen eine Ordnung von fünf großen Mächten, bei der die Position des „Züngleins an der Waage“ nicht so ausschlaggebend ist wie in einem Dreiersystem. Eine Fünferordnung, eine Pentarchie, wie sie in der europäischen Geschichte seit der Entstehung eines Staatensystems im 17. Jahrhundert immer wieder zu beobachten ist, hat eine sehr viel größere Resilienz bei Bündniswechseln und Machtverschiebungen. Statt über den Bruch des Völkerrechts zu klagen, sollten die Europäer daran arbeiten, dass ein solches Fünfersystem entsteht, in dem die außer Rand und Band geratenen Mächte sich wieder in eine regulierte Struktur einfügen, die als „Ordnung“ bezeichnet werden kann. Würde etwa die Europäische Union es schaffen, sich aus einem auf den Binnenraum konzentrierten umtriebigen Regelbewirtschafter in einen politisch handlungsfähigen Akteur zu verwandeln, und käme Indien als fünfte Macht, zumal als Repräsentant des Globalen Südens, noch dazu, so wäre eine neue Pentarchie in Reichweite. Diese ist zwar in normativer Hinsicht gegenüber dem werte- und regelbasierten Ordnungsentwurf defizitär, aber vermutlich das politisch stabilste, was auf lange Zeit zu haben sein wird. Die Europäer werden sich also entscheiden müssen, ob sie weiter dem schönen Traum einer normativ anspruchsvollen Ordnung anhängen wollen, in der die Regelbrecher notorisch die Gewinner der Machtspiele sind, oder ob sie am Aufbau leidlich stabiler Struktur arbeiten wollen, was anstrengend und teuer, aber machbar und vielversprechend ist. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Proteste gegen Mullah-Regime / Trump kündigt 25-Prozent-Strafzölle gegen alle Handelspartner des Iran an – über 600 Tote" (Dienstag, 13. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Amerika erhöht angesichts des gewaltsamen Vorgehens der iranischen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten den wirtschaftlichen Druck auf das Regime in Teheran. US-Präsident Trump verkündet am Montagabend, alle Handelspartner des Iran mit Strafzöllen in Höhe von 25 Prozent für alle Geschäfte in den USA zu belegen. Das kündigte Trump auf der Online-Plattform Truth Social an. „Mit sofortiger Wirkung wird von allen Ländern, die mit der Islamischen Republik Iran Geschäfte tätigen, ein Zoll von 25 Prozent auf alle Transaktionen mit den Vereinigten Staaten von Amerika erhoben“, schreibt der US-Präsident. „Diese Anordnung ist endgültig und unanfechtbar.“ Die wichtigsten Handelspartner des Iran sind laut der Datenbank Trading Economics China, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Irak. Unklar ist, ob sich die US-Strafzölle auch gegen Deutschland richten ... Ende Längeres Zitat ► Aus einem "Tagesspiegel"-Interview von Hans Monath mit Christoph Heusgen mit der Überschrift "Im Gespräch / «Wir kehren zurück in die alte Zeit des Kolonialismus»" (Dienstag, 13. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat TAGESSPIEGEL: Anders als bei den Interventionen im Irak oder in Libyen behaupten die USA diesmal nicht mehr, sie wollten eine Demokratie in Venezuela aufbauen. Treten wir mit diesem Angriff in eine neue Phase der Weltpolitik ein, in der nun jede Großmacht in ihrer Region beliebig brutale Machtpolitik betreiben kann, die USA in der Karibik und in Lateinamerika, China in Taiwan und nahen internationalen Gewässern, Russland in der Ukraine und möglicherweise darüber hinaus? HEUSGEN: Ich glaube, es ist keine neue Phase, sondern wir kehren zurück in die alte Zeit des Kolonialismus. Trump beruft sich ja auf die Monroe-Doktrin aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts, die für die USA ein absolutes Einflussgebiet beansprucht. Das Gleiche gilt ja für Russland, Putin will entgegen allen internationalen Verpflichtungen das Zarenreich und die Sowjetunion wiederherstellen. China agiert ähnlich, indem es im südchinesischen Meer das internationale Recht systematisch verletzt, unverhohlen Taiwan droht. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Grönland und Venezuela / AfD-Spitze kritisiert Donald Trump – Chrupalla spricht von «Wildwest-Methoden»" (Dienstag, 13. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Die Spitze der AfD geht auf Distanz zur Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump. Die Partei- und Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla kritisierten am Dienstag die aggressive Politik der USA gegenüber Venezuela und Grönland. „Donald Trump hat gegen ein elementares Wahlversprechen verstoßen – nämlich, sich nicht in andere Staaten einzumischen“, sagte Weidel in Berlin. Chrupalla sagte: „Klar ist, dass Wildwest-Methoden abzulehnen sind.“ Der US-Regierung gehe es in Venezuela und Grönland „primär“ darum, sich Ressourcen zu sichern, betonte Weidel. Für die USA ergäben sich durch derartige Interventionen aber viele außenpolitisch Verwicklungen. „Donald Trump muss sehen, dass dadurch seine Handlungsspielräume immer weiter eingeschränkt werden“, sagte Weidel. „Wir können nur hoffen, dass dadurch nicht die Friedensverhandlungen in der Ukraine gestört werden.“ ... Forderungen an die US-Regierung wollte Weidel am Dienstag auf Nachfrage von Medienvertretern nicht formulieren. „Ich kümmere mich zuvorderst als deutsche Politikerin um die Belange unseres Landes“, sagte sie. Generell gelte für die außenpolitische Leitlinie der AfD: „Wir werden sowieso alle Handlungen dahingehend bewerten, ob sie dem deutschen Interesse nutzen oder nicht.“ Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Grönland schließt Anschluss an USA aus – für Trump ein «großes Problem»" (Mittwoch, 14. Januar 2026 07:58 Uhr): Anfang Längeres Zitat Vor 60 Minuten Theresa Weiß Donald Trump hat die Aussagen des grönländischen Regierungschefs Jens-Frederik Nielsen schroff zurückgewiesen. Grönlands Ministerpräsident hatte einen Anschluss der Insel an die USA kategorisch ausgeschlossen und betont, dass das arktische Territorium die Union mit Dänemark bevorzugt. Trump sagte vor Reportern dazu: „Das ist deren Problem. Ich bin anderer Meinung. Ich weiß nicht, wer er ist. Ich weiß nichts über ihn, aber das wird ein großes Problem für ihn werden“, so der US-Präsident. „Wir stehen derzeit vor einer geopolitischen Krise, und wenn wir uns hier und jetzt zwischen den Vereinigten Staaten und Dänemark entscheiden müssen, dann wählen wir Dänemark“, hatte Nielsen am Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in Kopenhagen gesagt. „Wir wählen das Grönland, das wir heute kennen, das Teil des Königreichs Dänemark ist“, sagte der Regierungschef. An diesem Mittwoch treffen sich der dänische und grönländische Außenminister mit US-Außenminister Marco Rubio und US-Vizepräsident JD Vance in Washington. Jetzt gerade Susanne Kusicke Ein Gesetzentwurf im US-Senat soll es Präsident Donald Trumps Regierung verbieten, das Gebiet eines NATO-Staates ohne Zustimmung des betroffenen Bündnispartners zu annektieren, zu besetzen oder anderweitig zu kontrollieren. Das Gesetz wurde von der republikanischen Senatorin Lisa Murkowski und der Demokratin Jeanne Shaheen eingebracht. Mit Blick auf Trumps Ansinnen, sich Grönland einzuverleiben, erklärten die Senatorinnen: „Ein solches Vorgehen würde dem Nordatlantikvertrag widersprechen, den Zusammenhalt der NATO schwächen und die bestehenden Bemühungen des Bündnisses untergraben, der Bedrohung durch Gegner wie Russland und China entgegenzutreten.“ Weiter hieß es: „Die NATO bleibt das erfolgreichste Verteidigungsbündnis in der Geschichte - und dessen Glaubwürdigkeit beruht auf dem gemeinsamen Verständnis, dass die Souveränität der Mitgliedsstaaten gegenseitig respektiert und verteidigt wird.“ Die Republikanerin Murkowski, die für den US-Bundesstaat Alaska im Senat sitzt, ist dafür bekannt, dass sie zu den wenigen Parteifreunden Trumps gehört, die nicht vor eine Konfrontation mit dem Präsidenten zurückschrecken. Konkret würde das Gesetz der Regierung verbieten, Mittel des Verteidigungsministeriums oder des Außenministeriums für ein Vorgehen gegen das Staatsgebiet von NATO-Partnern zu nutzen. Der US-Präsident besitzt in der Außenpolitik einen sehr großen Handlungsspielraum, die Hoheit über die Haushaltsmittel liegt aber bei den beiden Kammern des US-Kongresses. Im Repräsentantenhaus gibt es einen aktuellen überparteilichen Gesetzentwurf mit ähnlicher Stoßrichtung, der von mehr als 20 Abgeordneten unterstützt wird. Die Erfolgsaussichten beider Vorstöße sind unklar. Gestern 19:55 Uhr Anna-Lena Ripperger Der amerikanische Präsident Donald Trump hat die iranischen Regimegegner ermuntert, die Macht im Land zu übernehmen: „Protestiert weiter, übernehmt eure Institutionen“, schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social an die „iranischen Patrioten“, die seit gut zwei Wochen gegen die Führung in Teheran auf die Straße gehen. „Hilfe ist unterwegs“, fügte er hinzu, ohne Details zu nennen. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "welt.de"-Artikel von Stefanie Bolzen mit der Überschrift "Nach Treffen mit Rubio und Vance / «Es ist klar, dass der Präsident den Wunsch hat, Grönland zu erobern»" (Donnerstag, 15. Januar 2026): Anfang Längeres Zitat Das mit Spannung erwartete Treffen von Grönlands und Dänemarks Außenministern in Washington bringt kein Ende des Konflikts. Dänen und Grönländer versuchen, den Konflikt mit einer Arbeitsgruppe ins Positive zu wenden. Die Gäste aus Grönland und Dänemark waren am Mittwochmorgen Ostküstenzeit auf dem Weg zu ihrem Treffen mit den Spitzen der US-Regierung, als Donald Trump die Temperatur signifikant nach oben drehte. „Die Vereinigten Staaten brauchen Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit“, verkündete der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social. Er drohte seinen Nato-Partnern im selben Atemzug. Sollten diese dazu „nicht den Weg ebnen“, könnte sich Washington aus der Allianz zurückziehen. Militärisch gesehen wäre die Nato „ohne die enorme Macht der Vereinigten Staaten keine wirksame Streitmacht oder Abschreckung“. Hingegen würde ein US-amerikanisches Grönland das Bündnis „viel mächtiger und effektiver“ machen. Dass der US-Präsident seinen Vize J.D. Vance mit in das Treffen schickte, schraubte die Spannung zusätzlich nach oben. Ursprünglich hatten die grönländische Außenministerin Vivian Motzfeldt und der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen nur ihren Amtskollegen Marco Rubio treffen sollen. Nach dem Treffen musste Rasmussen zugeben, dass man beim Gespräch hinter verschlossenen Türen keine Annäherung gefunden hatte. „Es ist uns nicht gelungen, die amerikanische Position zu ändern. Es besteht eine fundamentale Meinungsverschiedenheit“, so der Däne. „Es ist klar, dass der Präsident den Wunsch hat, Grönland zu erobern. Wir haben sehr deutlich gemacht, dass dies nicht im Interesse des Königreichs liegt.“ Rasmussen und Motzfeldt betonten zugleich, dass man die Einrichtung einer hochrangigen Arbeitsgruppe vereinbart habe. Diese solle voraussichtlich innerhalb weniger Wochen zusammentreten und Möglichkeiten ausloten, um die Sicherheit Grönlands gemeinsam auszubauen. „Wir haben schon seit langer Zeit innerhalb der Nato einen stärkeren gemeinsamen Fahrplan für Grönland angestoßen, und wir sind bereit weiterzugehen“, so Rasmussen. Arbeitsgruppe soll Langfrist-Sicherheit fokussieren Die Diskussionen müssten sich umfassend auf die langfristige Sicherheit der Region fokussieren. Trumps Argument, dass die Verteidigung der Arktis angesichts des wachsenden Interesses Russlands und Chinas an der Polarregion hochgefahren werden müsse, sei angebracht. Die Kooperation mit den USA könne gestärkt werden, erklärte Motzfeldt. Womit ihre Vereinbarung mit Rubio und Vance als Versuch gewertet werden kann, die verfahrene Lage noch ins Positive zu wenden. „Das bedeutet aber nicht, dass die USA uns kaufen können“, fügte die Grönländerin hinzu. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Putin vermeidet direkte Kritik an Trump" (Donnerstag, 15. Januar 2026 18:42 Uhr): Anfang Längeres Zitat Heute 18:24 Uhr Tobias Schrörs EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Grönland nach den ergebnislos verlaufenden Gesprächen in Washington weitere Unterstützung der EU zugesichert. „Grönland kann politisch, wirtschaftlich und finanziell auf uns zählen“, sagte von der Leyen am Rande von politischen Gesprächen in Zypern bei einer Pressekonferenz. Die Sicherheit der Arktis sei zwar in erster Linie Sache der NATO, auch für die EU seien die Region und deren Sicherheit aber ein zentrales Thema und enorm wichtig. „Das ist unter anderem der Grund, warum wir unsere Investitionen und die Unterstützung Grönlands verstärken“, sagte von der Leyen. Sie verwies dabei auf Haushaltspläne, nach denen der Umfang der finanziellen Unterstützung für Grönland verdoppelt werden soll und auf die bereits 2024 erfolgte Einrichtung eines EU-Büros auf der Insel. Letzteres soll die Zusammenarbeit mit der grönländischen Regierung und der Bevölkerung weiter stärken. „Die Europäische Union genießt in Grönland einen sehr guten Ruf, und wir setzen sehr auf die ausgezeichnete Zusammenarbeit, die wir haben“, sagte sie. Die Arbeit zur arktischen Sicherheit wolle man mit Verbündeten und Partnern, einschließlich der Vereinigten Staaten, fortsetzen. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog USA unter Trump / Trumps Sprecherin Leavitt verärgert Dänemark" (Freitag, 16. Januar 2026 10:42 Uhr): Anfang Längeres Zitat Heute 09:55 Uhr Julian Staib, Korrespondent In Dänemark hat eine Aussage von Trumps Sprecherin zu den künftigen Gesprächen über Grönland im Nachgang des Treffens von Dänemark, Grönland und den USA für Empörung gesorgt. Bei dem Treffen des dänischen Außenministers und seiner grönländischen Amtskollegin mit dem US-Vizepräsidenten und US-Außenminister hätten sich beide Seiten auf die Einrichtung einer Arbeitsgruppe geeinigt, „in der technische Gespräche über die Übernahme Grönlands geführt“ würden, sagte Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses, am Donnerstag. Sowohl Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen als auch die grönländische Parlamentsabgeordnete Aaja Chemnitz wiesen darauf hin, dass dies falsch sei. „Wir haben nicht vereinbart, dass wir eine technische Arbeitsgruppe einrichten, die sich damit befassen soll, wie die USA Grönland erwerben können“, sagte Rasmussen dem Sender TV2. Die Äußerung von Trumps Sprecherin zeige, dass die Aufgabe der Arbeitsgruppe „sehr, sehr schwierig werden wird“. Ende Längeres Zitat |
Fortsetzung Freitag, der 16. Januar 2026![]() 1.
Dänemark gehört zur Einflußsphäre der britisch-deutschen Achse und damit auch Grönland. Einflußsphären beruhen auf dem natürlichen Zusammengehörigkeitsgefühl, der natürlichen Zuneigung und Freundschaft, der wechselseitigen Anziehungskraft zwischen den zur Einflußzone gehörenden Ländern, Völkern, Nationen. Die Bindung der zugehörenden Länder, Völker, Nationen an die die politisch-kulturelle Identität der Einflußzone prägende/n Macht/Mächte kann dabei unterschiedlich stark sein. Es liegt in der Hand der zugehörigen Länder/Völker/Nationen die Nähe oder Ferne zu den anderen Ländern/Völkern/Nationen frei zu bestimmen. Kein Land, kein Volk, keine Nation wird durch Einschüchterung, Überrumpelung, Täuschung und schon gar nicht durch Zwang, Unterdrückung, Erpressung oder Fesselung an eine Einflußsphäre gebunden - andernfalls handelt es sich nicht um eine Einflußsphäre, sondern um einen Herrschaftsraum. Internationale politische Einflußsphären bilden sich auf natürliche Weise, sie entstehen zwanglos, sie sind nicht das Ergebnis eines politischen Plans, sie sind keine bewußten menschlichen Schöpfungen, sie ergeben sich sozusagen von allein, weil die gemeinsame Basis die kulturelle Verwandtschaft ist. Politische Einflußsphären sind informelle Bildungen, sie haben und sind keine Organisation. Sie sind nicht institutionalisiert, sind nicht auf Verfestigung oder Verstetigung angelegt. Sich zu identitären Gemeinschaften zusammenzuschließen ist ein völlig natürliches Bestreben und das vollkommene natürliche Recht von Menschen, die sich als zusammengehörig empfinden. Dieses Recht unter Hinweis auf die "Würde des Menschen", die angeblich Universalismus bzw. Kosmopolitisnus gebiete, zu bekämpfen (Angela Merkel), ist gröblichste Anmaßung und gröblichste Diffamierung Andersdenkender. Die Antithese zur natürlich-normalen Weltordnung ist die Ideologie des Universalismus/ Kosmopolitismus/Globalismus. Diese vom Juden propagierte Ideologie hat einzig den Zweck der Zerstörung der identitären menschlichen Gemeinschaftsbildungen. Sie dient in Wahrheit der exklusiven Herrschaftsausübung des Juden über alle anderen, über die Nicht-Juden. In diesem Sinne ist sie Streben des Juden nach Weltherrschaft. Universalismus und Kosmopolitismus werden als Humanismus verkauft, sind aber in Wahrheit Verfolgung extremsten partikulären Eigennutzes. Für den Zusammenhalt bzw. die Unterdrückung von Widerstand wird mit Disziplinierungsmaßnahmen, Sanktionsmechanismen und struktureller Polizeigewalt gesorgt (Ursula von der Leyen: "Wir haben Instrumente."). Die exzessive Bürokratie der EU soll für ihre "Unumkehrbarkeit" und Verewigung sorgen. Sie ist eine Zwangsgemeinschaft mit dem Ziel der Zerstörung der Identität der europäischen Völker und Nationen. Sie ist ein politisch-ideologisches Umerziehungsprojekt ähnlich der ehemaligen Sowjetunion. Die EU arbeitet, wenn nicht an der Schaffung "des Europäers", so doch an der Schaffung "des neuen Europäers". Dennoch steht die EU in Rivalität zu den USA. Der unüberbrückbare Gegensatz liegt in der unterschiedlichen Sicht auf den Juden. Was die ökonomische Nutzbarmachung der Globalisierung betrifft, haben US- und EU-Establishment übereinstimmende Interessen. Nicht jedoch, was die massive direkte Unterstützung des Juden durch das US-Establishment betrifft. Das Ausmaß, in dem die Angelegenheiten des Juden die amerikanische Politik in Anspruch nehmen ist grotesk und befremdlich. Der gesamte außenpolitische Interventionismus der USA geht letzten Endes auf nichts anderes mehr zurück als auf den Schutz des Juden und seiner Interessen. Dafür gibt es in Europa kein Verständnis. Während die USA mit der jüdisch geprägten Weltordnung scheinbar kein Problem haben, sieht man (nicht nur in Europa) im amerikanischen Interventionismus mit Mißvergnügen die weiter zunehmende Verjudung der Weltordnung. Das westliche, also angelsächsisch-germanische, politische Denken ist naturrechtliches Denken. Das jüdische, also universalistische, Denken ist positivrechtliches Denken. Das positiv-rechtliche Denken ist die jüdische Antithese zum naturrechtlichen Denken. Angelsachsen und Germanen respektieren die Natur und die Welt, wie sie ist. Jüdisches Leben ist Auflehnung und Rebellion gegen die natürliche Realität des Seins. Das angelsächsisch-germanische bzw. naturrechtliche Denken stützt sich auf die Empirie, das jüdische Denken auf die rationalistische Konstruktion. Die rationalistische Konstruktion ist aber nicht im Volk und in der Wirklichkeit verankert, sondern in der jüdischen Minderheit und ihrer Parallelwirklichkeit. Das Volk lebt in der Erfahrung der Realität, in der Empirie. Die Welt des Juden besteht aus eigennützlichen Hirngespinsten. Das naturrechtlich-empirische Denken hat seine religiöse Entsprechung im christlich-idealistischen Glauben, das positivrechtlich-rationalistische Denken hat seine religiöse Entsprechung in der Anmaßung der jüdischen Theologie. Der Jude negiert bzw. desavouiert die Vielfalt der Meinungen und beharrt auf der universellen Gültigkeit der einen, nämlich seiner eigenen jüdischen Meinung. Alles andere ist für ihn keine Meinung sondern "Antisemitismus". Toleranz kommt daher für den Juden nicht in Frage. Toleranz ist aber erforderlich, da die Realität durch Vielfalt der Ansichten, Meinungen, Ideologien gekennzeichnet ist. Warum tut er das? Es dient dem, woran ihm am meisten liegt, seiner Selbsterhöhung. Es dient der Zeichnung des Bildes von sich selbst als einem Wesen von einzigartiger Besonderheit und von allen anderen als minderwertigen Wesen. Die jüdische Theologie läßt bekanntlich allein den Juden als wirklichen Menschen gelten. Die vom Juden propagierte Ideologie des Universalismus bzw. Kosmopolitismus hat einzig den Zweck der Zerstörung der identitären menschlichen Gemeinschaftsbildungen unter den Nicht-Juden. Sie dient in Wahrheit der exklusiven Herrschaftsausübung des Juden über alle anderen, über die Nicht-Juden. In diesem Sinne ist sie Streben des Juden nach Weltherrschaft. Universalismus und Kosmopolitismus werden als Humanismus verkauft, sind aber in Wahrheit Verfolgung extremsten partikulären Eigennutzes. RECHT kann es prinzipiell nicht als universelles Gut geben, sondern nur im Rahmen einer Rechtssetzungsgemeinschaft, also im Volks- bzw. Nationalstaat. Die gesamte Menschheit kann kein Recht setzen, eine Völkergemeinschaft ohnehin nicht. Trump meint, wenn er im Amt gewesen wäre, hätte es den russischen Überfall auf die Ukraine nicht gegeben. Wenn er sich da mal nicht täuscht! Die russische Aggression gilt ja nicht einem Europa souveräner Völker und Nationen, sondern einem Europa der EU und der NATO. Die EU und die NATO waren auch schon vor Trump universalistisch entartet und mit Trump hat die Entartung noch Fahrt aufgenommen. Es ist kaum anzunehmen, daß Rußland so dumm wäre, ein Europa souveräner Völker und Nationen anzugreifen, um es zu "erobern". Das würde erstens zur sofortigen Ad-Hoc-Bildung eines europäischen Gegenbündnisses führen und zweitens die Möglichkeiten Rußlands bei weitem übersteigen. Man kann Verständnis dafür haben, daß Rußland vom NATO- und EU-Expansionismus verschont sein will, was nicht heißt, daß es mit seiner Aggression gegen die Ukraine auf einem Kreuzzug für die freiheitlichen Werte der europäischen Völker und Nationen ist. Trump ist widersprüchlich. Auf der einen Seite Unterstützung nationalistischer Tendenzen, auf der anderen Seite universalistischer Interventionismus. Wenn Trump etwas daran ändern will, daß sich die USA zum Modellstaat für eine universalistische Weltordnung entwickelt haben, muß er aufhören, das Interesse des Juden zum Leitmotiv der amerikanischen Politik zu machen. Grönland könnte einen positive Rolle für den Zusammenhalt des nordatlantischen Raums spielen, indem es als symbolisches Bindeglied zwischen den beiden geopolitischen Räumen wahrgenommen wird. Der gesamte Westen muß sich besinnen auf sein wahres gemeinsames Interesse, auf die Notwendigkeit der Ausschaltung der universalistischen jüdischen Destruktion. EU und NATO sind zu ersetzen durch Militär- und Wirtschaftsallianzen, die sich ideologisch auf die vom Judentum gereinigte angelsächsisch-germanische Kultur stützen. Der Geist der globalistischen Integration ist zivilisationsfeindlich. Sein zerstörerisches Werk beginnt mit dem sogenannten "Multilateralismus", der Konstruktion internationaler Netzwerke und Verflechtungen zur Beeinträchtigung der Souveränität der Völker und Nationen, und endet im ausgewachsenen Universalismus bzw. Kosmopolitismus, der Herrschaft transnationaler Wirtschafts- und Militärorganisationen. Amerika den Amerikanern, Grönland den Grönländern, Europa den Europäern. ![]() Sonntag, der 01. März 2026 Anfang Längeres Zitat Heute 07:44 Uhr Fabian Drahmoune USA und Israel greifen Ziele in Iran an Die Vereinigten Staaten und Israel haben am Samstag Iran angegriffen. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Iran über Wochen mit einem Angriff gedroht. Am Samstag bestätigte er in einem Post auf Truth Social den Angriff, US-Streitkräfte hätten ?einen ?großen Kampfeinsatz in Iran ?begonnen. Der israelische ?Verteidigungsminister Israel Katz hatte zuvor mitgeteilt, man habe sich zu diesem Schritt entschlossen, „um Bedrohungen für den Staat Israel zu beseitigen“. Iranischen Medien zufolge waren in Teheran Explosionen zu hören. Der neue Angriff erfolgt nur zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den USA und Iran über das umstrittene Atomprogramm der Islamischen Republik. Einen Durchbruch hatte es bei den Gesprächen in Genf nicht gegeben. Trump hatte sich am Freitag unzufrieden gezeigt über die Verhandlungen mit Iran und seine Drohung mit einem Angriff aufrechterhalten. Er sei nicht begeistert über den Verlauf der Gespräche über ein neues Atomabkommen, sagte Trump in Washington. Über einen möglichen Militäreinsatz sei aber noch nicht entschieden. Der Vermittler Oman sprach hingegen von einem Durchbruch in den Verhandlungen, Iran habe sich demnach zum Verzicht auf die Lagerung von angereichertem Uran bereiterklärt. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Militärschlag gegen Iran / Iran: Vier US-Stützpunkte angegriffen" (Samstag, 28. Februar 2026, 11:02 Uhr): Anfang Längeres Zitat Heute 09:58 Uhr Christian Meier, Korrespondent Netanjahu ruft dazu auf, das iranische Regime zu stürzen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat dazu aufgerufen, das iranische Regime zu stürzen. Gemeinsam mit den USA habe man einen Angriff begonnen, um „die existenzielle Bedrohung“ durch Iran zu beseitigen, erklärte er am Samstagvormittag in einer Videobotschaft. Damit werde man auch die Voraussetzungen dafür schaffen, dass „das tapfere iranische Volk sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann“. Die Iraner sollten „das Joch der Tyrannei abschütteln“. Netanjahu verkündete auch, die Militäraktion trage den Namen „Das Brüllen des Löwen“. Er änderte damit den Namen, den die Armee gewählt hatte, „Jehudas Schild“. Israels Angriff auf Iran im Juni vergangenen Jahres trug den Namen „Sich erhebender Löwe“. Manche Beobachter sahen darin auch eine Anspielung auf Israels Wunsch nach einem Regimewechsel: Der Löwe ist nicht nur das Symbol des biblischen Stammes Juda, sondern war bis zur Islamischen Revolution auch das Reichsemblem Irans. Heute 09:05 Uhr Gregor Grosse Trump spricht von „massiver" Operation Amerikas Präsident Donald Trump erklärt in einem Video auf seiner Plattform Truth Social, dass das amerikanische Militär einen umfangreichen Angriff gegen Iran gestartet habe. Das Ziel der Operation sei, die amerikanische Bevölkerung zu schützen vor der „akuten Bedrohung durch das iranische Regime“. Seit vielen Jahren führe Teheran eine nicht endende „Kampagne des Blutvergießens“ gegen Amerika und seine Truppen in „vielen, vielen Ländern“, sagte Trump. Er bekräftigte abermals, dass Iran niemals eine Atomwaffe besitzen dürfe. Die Vereinigten Staaten hätten mehrfach versucht, einen Deal zu erreichen. „Aber Iran lehnte ab“, so Trump. Das Land wolle stattdessen sein Nuklearprogramm wiederaufbauen und weitreichende Raketen produzieren, die Europa und bald sogar die USA erreichen könnten. „Wir können das nicht länger hinnehmen.“ Aus diesen Gründen führe das amerikanische Militär eine „massive“ Operation durch. Man werde die iranischen Raketen und die iranische Marine „zerstören“. Er erklärte, dass es auch Verluste unter dem US-Militär geben könnte. „Aber wir machen das nicht für jetzt, wir machen das für die Zukunft.“ Trump rief die iranischen Revolutionsgarden, das Militär und die Polizei dazu auf, ihre Waffen niederzulegen. In diesem Fall erhielten sie „komplette Immunität“. Andernfalls drohe ihnen der „sichere Tod“. Die Bevölkerung Irans forderte er auf, die Regierung in Teheran zu „übernehmen“. „Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung“, erklärte Trump. „Ihr werdet sie übernehmen können. Das wird wahrscheinlich eure einzige Chance in Generationen sein.“ Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Eskalation im Nahen Osten / So reagiert die Welt auf die Angriffe" (Samstag, 28. Februar 2026, 16:10 Uhr): Anfang Längeres Zitat Die Reaktionen auf die Angriffe Israels und Amerikas auf Iran fallen unterschiedlich aus: Einige Länder loben den Schritt, andere hingegen üben scharfe Kritik. Die wichtigsten Äußerungen im Überblick. Deutschland Die Bundesregierung ist vorab über den Militärangriff auf Iran informiert worden und beobachtet die Entwicklung der Lage in der Region genau. Das teilten das Auswärtige Amt sowie der Sprecher von Bundeskanzler Friedrich Merz ... am Samstag mit. Eine deutlichere Reaktion gab es zu den iranischen Angriffen auf Staaten in der Region. Diese verurteilte Merz in einer gemeinsamen Erklärung mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Regierungschef Keir Starmer „auf das Schärfste“. „Iran muss seine willkürlichen Militärschläge unterlassen“, hieß es in der Erklärung. Darin riefen sie zugleich zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch auf und forderten, die Führung in Teheran müsse „eine Verhandlungslösung finden“. Ende Längeres Zitat ![]()
![]() Freitag, der 13. März 2026 Anfang Längeres Zitat ALEXANDER YENDELL: Wir haben in unserer in Großbritannien durchgeführten Studie mit mehr als 1000 Teilnehmern Narzissmus, Psychopathie und Machiavellismus abgefragt, also die Dunkle Triade – und zusätzlich Sadismus. Von diesen Faktoren spielte vor allem Sadismus eine Rolle, also die Neigung, andere Menschen zu demütigen oder sogar Freude daran zu empfinden, anderen Schaden zuzufügen. Eine kleinere Rolle spielte auch Psychopathie, also emotionale Kälte und geringe Empathie. Noch wichtiger waren allerdings zwei andere Faktoren. Der stärkste Prädiktor für Kriegsbefürwortung waren gewaltbezogene Männlichkeitsnormen. Dahinter steht die Vorstellung, dass ein „richtiger Mann“ Stärke durch Härte, Dominanz und notfalls Gewalt zeigen muss. Danach folgt autoritäre Unterwerfung, die Bereitschaft, sich starken Führern unterzuordnen. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "welt.de"-Artikel von Til Biermann mit der Überschrift "Israels Präsident / «Wir erreichen vielleicht das letzte Kapitel des Krieges»" (Mittwoch, 11. März 2026): Anfang Längeres Zitat Der Krieg gegen den Iran kann nach Ansicht des israelischen Präsidenten die gesamte Gestaltung des Nahen Ostens verändern. Im Interview [mit „Bild“] erklärt Jitzchak Herzog die Gründe für den Angriff auf Teheran – und formuliert eine Forderung an Europa. ... Auch die Behauptung, Israel habe die Vereinigten Staaten tiefer in den Konflikt hineingezogen, lehnte er ab. „Das ist eine Entscheidung von Präsident Trump“, sagte Herzog. Er sei „der Anführer der freien Welt. Er braucht Israel nicht, um ihn irgendwohin zu führen“. Ende Längeres Zitat ► "faz.net"-Artikel von Nikolas Busse mit der Überschrift "Keine Beteiligung der NATO / In Iran zerschießt Trump auch den Westen" (Donnerstag, 12. März 2026): Anfang Längeres Zitat Amerika führt den Irankrieg mit Israel, aber ohne Europa. Es gibt kein westliches Projekt mehr, Europa droht sogar Schaden durch die Folgen des Kriegs. Der Irankrieg ist der erste größere Krieg seit Jahrzehnten, den die Vereinigten Staaten ohne direkte europäische Beteiligung führen. Die Interventionen auf dem Balkan, in Afghanistan, im Irak, in Libyen, die Koalition gegen den „Islamischen Staat“ – all das waren militärische Operationen, die entweder von der NATO geführt wurden oder an denen sich europäische Staaten individuell beteiligten. Wie sich die Zeiten geändert haben, sieht man am besten an Großbritannien, das sich eigentlich seiner „special relationship“ mit Amerika rühmt. Selbst am kontroversen Irakkrieg nahmen die Briten 2003 teil. Jetzt verweigerte die Regierung den USA zunächst die Nutzung britischer Stützpunkte für Angriffe auf Iran. Premierminister Starmer erlaubte es schließlich doch, was aber nichts am Gesamtbild ändert: Amerika führt den nächsten Krieg in der Schlüsselregion Nahost mit Israel, nicht mit Europa – und das vor Europas Haustür. Manche reden sich das jetzt schön, weil der Streit über die Nutzung von US-Basen in Europa doch zeige, dass selbst Trump Verbündete brauche. Und ließ der Präsident nicht sogar die von ihm so stiefmütterlich behandelte Ukraine bitten, seinen Verbündeten am Golf Hilfe bei der Drohnenabwehr zu leisten? Finanzspritze für Putin Das ist Augenwischerei. Trump hat diesen Krieg begonnen, ohne jemanden in Europa nach seiner Meinung zu fragen, und Amerika kann ihn ohne Europa führen. Es ist gekommen, wie es zu erwarten war: „America first“ heißt in der Praxis „America alone“, jedenfalls sofern es um die transatlantischen Beziehungen geht. Hier gibt es kein gemeinsames westliches Projekt mehr (schon gar kein völkerrechtlich begründetes). Das führt jetzt zur paradoxen Situation, dass einige europäische Staaten, allen voran Frankreich, ihre Partner in der Region vor den Folgen eines amerikanischen Angriffskriegs zu schützen versuchen. Und es verschaffte Putin, der in der Ukraine unter gehörigem Druck steht, durch den gestiegenen Ölpreis Luft im Haushalt. Auch das Flüchtlingsrisiko für Europa ist erheblich, wie die jüngsten Kriege in der islamischen Welt gelehrt haben. Auf der geopolitischen Habenseite steht dagegen, dass die Bedrohung durch das iranische Atom- und Raketenprogramm verringert werden könnte. Die ist auch für Europa von großer Relevanz. In der Abwägung dieser Faktoren hätte sich in Europa allerdings kaum jemand für eine militärische Intervention in Iran entschieden. Das Letzte, was man hier jetzt brauchen kann, sind eine Finanzspritze für Russland und die Gefahr eines neuen Bürgerkriegs in Europas Nachbarschaft. Trump hat sich von seiner Eitelkeit und von Netanjahu in diesen Krieg treiben lassen, aber der Vorgang spiegelt auch eine harte strategische Realität wider: Amerikas und Europas Interessen sind nicht mehr deckungsgleich, weder im Nahen Osten noch in Europa. Es fehlt das gemeinsame Ziel Dagegen lässt sich einwenden, dass sie das noch nie waren. Das stimmt natürlich historisch, aber selbst im Kalten Krieg ging es bei den vielen Streitereien, die es über den Atlantik hinweg gab, mehr um die Mittel als um den Zweck. Der Zweck nämlich war klar, es war die Eindämmung der Sowjetunion. Ein solches großes gemeinsames Ziel fehlt heute; mit Putins Russland würde Trump lieber Geschäfte machen. Der gestutzte, aber immer noch virulente Dschihadismus bleibt eine Bedrohung für Amerika und Europa, aber sie reicht offenkundig nicht mehr aus, um die Allianz mit Leben zu füllen. Die Frage, was die NATO noch zusammenhält, wurde auch nach dem Kalten Krieg gestellt, lange vor Trump, Grönland und alldem. Man versuchte damals, sie auch kulturell zu beantworten. Die westliche Allianz definierte sich als Gemeinschaft liberaler Demokratien, die ihre Werte zur Not außerhalb des euroatlantischen Raums verteidigen würde. Genau diese Grundlage ist nun aber unter die Räder gekommen. Trumps Amerika steht weltanschaulich deutlich weiter rechts als Europa, obwohl es auch hier starke rechtspopulistische Tendenzen gibt. Wer über die Meinungsfreiheit, Geschlechterfragen oder die gesellschaftliche Zusammensetzung nicht mehr einig wird, der kann diese Werte schlecht gemeinsam verteidigen. Zu Bidens Zeit dachte man in Europa, in Asien lasse sich ein neuer Zweck für die transatlantischen Beziehungen schaffen. Die (übersichtlichen) Versuche, sich dort militärisch zu engagieren, sollten den Amerikanern signalisieren, dass man sie bei der Eindämmung Chinas unterstützen werde, was auch immer das im Fall eines Krieges um Taiwan bedeuten würde. Trump interessiert das so wenig, wie ihn Europas Position in der iranischen Frage interessiert hat. Auch hier sollte man ehrlich sein: Europa kann in Asien eigene Interessen verfolgen, vor allem wirtschaftliche, aber die NATO kann es dort nicht retten. Ende Längeres Zitat ![]()
![]() Sonntag, der 26. April 2026 Anfang Längeres Zitat Heute 06:46 Uhr Sabrina Frangos Trump: „Wir zerstören das terroristische Regime des Irans vollständig“ US-Präsident Donald Trump hat seine Drohungen gegen den Iran erneuert. „Wir zerstören das terroristische Regime des Irans vollständig - militärisch, wirtschaftlich und auf andere Weise“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Die iranische Marine sei verschwunden, ihre Luftwaffe existiere nicht mehr, Raketen, Drohnen und alles andere werde vernichtet, und ihre Anführer seien von der Erde getilgt worden, schrieb Trump. Der Republikaner argumentierte weiter, die USA verfügten über beispiellose Feuerkraft, unbegrenzte Munition und viel Zeit. „Schaut, was heute mit diesen gestörten Drecksäcken passiert“, schrieb er - ohne seine Drohung näher zu erläutern. Trump hatte bereits mehrfach gesagt, der Krieg könne bald enden. Allerdings greift der Iran auch nach fast zwei Wochen massiver Luftangriffe die Golfstaaten und Israel weiter mit Raketen und Drohnen an. Die iranischen Revolutionsgarden halten darüber hinaus an einer Blockade der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormus fest, einer Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Trumps Behauptung, dass die USA für den Iran-Krieg über unbegrenzte Munitionsvorräte verfügten, wird von vielen Experten und auch von seinen politischen Gegnern, den Demokraten, infrage gestellt. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel von Stephan Löwenstein mit der Überschrift "Tomahawk auf Mädchenschule / Trumps dumme Lüge" (Freitag, 13. März 2026): Anfang Längeres Zitat Im Krieg können Zivilisten versehentlich ins Visier geraten. Das ist dann schlimm, aber noch kein Verbrechen. Was sich aber für ein zivilisiertes Land verbietet, ist, was Trump getan hat. Angriffe auf die Zivilbevölkerung sind Kriegsverbrechen. Das gilt auch für Angriffe auf Krankenhäuser, Kirchen, Schulen, sogar Denkmäler. Es hätte sich also von selbst verbieten müssen, Berichte auf die leichte Schulter zu nehmen, wonach am ersten Tag des Luftkriegs der Vereinigten Staaten und Israels gegen Iran eine Schule im Süden des Landes getroffen und mehr als hundert Kinder getötet worden seien. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "welt.de"-Artikel von Sebastian Gubernator mit der Überschrift "LivetickerKrieg in Nahost / Trump will Iran-Krieg beenden, «wenn ich es in meinen Knochen spüre»" (Freitag, 13. März 2026): Anfang Längeres Zitat Seit Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an. Nuklearanlagen und Militäreinrichtungen wurden zerstört, Führungsfiguren des Regimes in Teheran ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgt Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nehmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockieren die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft. 19:57 Uhr – Trump will Krieg beenden, „wenn ich es in meinen Knochen spüre“ US-Präsident Donald Trump und Vertreter seiner Regierung haben immer wieder unterschiedliche Angaben darüber gemacht, wie lange der Krieg gegen den Iran dauern könnte. In einem Interview des Senders Fox News Radio sagte er auf die Frage, wann der Krieg vorbei sein würde: „Wenn ich es spüre – wenn ich es in meinen Knochen spüre.“ Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog Irankrieg / Iran droht mit Angriffen auf Energieanlagen von US-Partnern" (Samstag, 14. März 2026 06:17): Anfang Längeres Zitat Heute 05:48 Uhr Sabrina Frangos Trump: Iran „vollständig“ besiegt und wünscht Abkommen Iran ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zwei Wochen nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe „vollständig besiegt“. „Die Fake-News-Medien berichten nur ungern darüber, wie erfolgreich das US-Militär gegen Iran vorgegangen ist, der vollständig besiegt ist und ein Abkommen wünscht“, schrieb Trump am Freitag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Er fügte hinzu, die angeblich von Teheran gewünschte Vereinbarung sei „kein Abkommen, das ich akzeptieren würde“. Heute 04:32 Uhr Sabrina Frangos US-Verteidigungsminister Hegseth: „Kein Pardon“ im Krieg gegen Iran US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigt ein gnadenloses Vorgehen im Krieg gegen Iran an. „Wir werden weiter Druck machen, weiter vorrücken, weiter angreifen“, sagt Hegseth vor Journalisten in Washington. „Kein Pardon, keine Gnade für unseren Feind.“ Der Befehl, „kein Pardon“ zu geben, also das Leben eines sich ergebenden Gegners nicht zu schonen oder damit zu drohen, ist nach dem humanitären Völkerrecht verboten. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "tagesspiegel.de"-Artikel Federica Matteoni mit der Überschrift " Kritik aus konservativem Umfeld: Joe Rogan nennt Trumps Iran-Krieg „einfach nur irre“" (Donnerstag, 12. März 2026): Anfang Längeres Zitat Joe Rogan, einer der reichweitenstärksten Podcaster der USA und für viele rechte bis libertäre Trump-Wähler eine wichtige Stimme, greift Donald Trump wegen des Kriegs gegen Iran ungewöhnlich scharf an. In der neuen Folge des Podcasts „The Joe Rogan Experience“ sagte Rogan im Gespräch mit dem konservativen Autor Michael Shellenberger, viele Amerikaner fühlten sich „verraten“ vom US-Präsidenten. „Es ist einfach nur irre“, sagte er, Trump habe mit dem Versprechen „Keine Kriege mehr“ Wahlkampf gemacht. „Und jetzt haben wir einen Krieg, bei dem wir nicht einmal genau erklären können, warum wir ihn geführt haben.“ Die Kritik am Iran-Krieg aus dem republikanischen Umfeld wiegt also auch deshalb besonders schwer, weil sie eines von Trumps zentralen Wahlversprechen betrifft. ... Auf Rogans Äußerungen angesprochen, verteidigte das Weiße Haus die Militäraktion gegen den Iran. Die stellvertretende Pressesprecherin Anna Kelly erklärte, Trump schütze damit die Vereinigten Staaten „vor der tödlichen Bedrohung“ durch das iranische Regime“. Der Schlag gegen Iran sei „so America First, wie es nur geht“. Die gesamte US-Regierung arbeite daran, den Iran daran zu hindern, eine Atomwaffe zu besitzen, ballistische Raketen einzusetzen oder Stellvertreter zu bewaffnen, sagte Kelly. Joe Rogan ist mit seiner Kritik nicht allein. Weitere reichweitenstarke konservative Journalistinnen und Journalisten, die als Trump-Unterstützer gelten, äußerten sich in den vergangenen Wochen kritisch über die Politik des US-Präsidenten – etwa Tucker Carlson, Megyn Kelly und Candace Owens. Letztere veröffentlichte in dieser Woche eine Folge ihres Podcasts mit dem Titel „Donald Trump Has Betrayed America“, die auf YouTube mehr als zwei Millionen Aufrufe erreichte. Die Stimmung in Teilen der konservativen Medienöffentlichkeit entspricht auch Umfragen, die belegen, dass der Krieg bei den meisten Amerikanern unpopulär ist – darunter 36 Prozent der Republikaner, die der MAGA-Bewegung kritisch gegenüberstehen. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog Irankrieg / Deutsche Parteien gegen Beteiligung an US-Militärmission" (Montag, 16. März 2026 10:12): Anfang Längeres Zitat Heute 07:58 Uhr Leonie Feuerbach Iran will bombardierte Mädchenschule in Museum umwandeln Iran will die am ersten Kriegstag bombardierte Schule im Süden des Landes in ein Museum umwandeln. „Diese Schule ist ein lebendiges Dokument der Bereitschaft der Amerikaner zu Verbrechen und muss zur Bewahrung im historischen Gedächtnis des iranischen Volkes registriert und dokumentiert werden“, hieß es in einer Regierungserklärung. Nähere Details zu den Museumsplänen gab es zunächst nicht. Die Schule selbst soll im Gedenken an die Opfer an anderer Stelle neu aufgebaut werden. Bei dem Angriff in Minab am Persischen Golf waren Ende Februar mindestens 168 Schülerinnen zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Medienberichten zufolge sind US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich. Wie die „New York Times“ und der Sender CNN unter Berufung auf vertrauliche Quellen berichteten, geht das aus vorläufigen Ergebnissen einer Untersuchung hervor. Die USA hätten einen Stützpunkt der Revolutionsgarden im Visier gehabt, zu dem das Schulgebäude früher gehörte. Heute 02:31 Uhr Vanessa Angermann Trump verschärft Druck auf US-Medien US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik an US-Medien wegen angeblicher Falschberichterstattung über den Irankrieg erneuert. Der Republikaner warf ihnen vor, vom iranischen Machtapparat mittels Künstlicher Intelligenz erzeugte Fake-Bilder und -Videos sowie Falschbehauptungen zu verbreiten - „in enger Abstimmung“ mit Iran. Iran sei dabei, den Krieg zu verlieren, und „Die linksradikale Presse weiß das ganz genau, verbreitet aber weiterhin falsche Berichte und LÜGEN“, schrieb der Präsident auf seiner Plattform Truth Social. Deshalb sei er begeistert, dass die Lizenzen einiger dieser „korrupten und hochgradig unpatriotischen „Nachrichten“-Organisationen“ nun von der Medienaufsichtsbehörde überprüft würden. Heute 01:46 Uhr Vanessa Angermann Israelische Armee startet „groß angelegte“ Angriffswelle auf Teheran Die israelische Armee hat am Montagmorgen nach eigenen Angaben eine „groß angelegte“ Welle von Angriffen auf die iranische Hauptstadt Teheran gestartet. Dabei werde die Infrastruktur „des iranischen Terrorregimes in Teheran“ ins Visier genommen, teilte die Armee im Onlinedienst Telegram mit. Heute 01:45 Uhr Vanessa Angermann „Schlechte Zukunft“: Trump drängt NATO zu Hilfe bei Straße von Hormus US-Präsident Donald Trump drängt die NATO-Verbündeten mit drastischen Worten zur Unterstützung bei der Sicherung von Öltransporten in der wichtigen Straße von Hormus. Die NATO werde vor einer „sehr schlechten“ Zukunft stehen, sollten US-Partner dabei nicht helfen, sagte Trump in einem kurzen Interview mit der „Financial Times“. Sollte es „keine Reaktion geben oder sollte die Reaktion negativ ausfallen, wird dies, denke ich, sehr schlecht für die Zukunft der NATO sein“, wurde Trump zitiert. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog Irankrieg / Merz kritisiert Trumps Kurs scharf" (Montag, 16. März 2026 18:14): Anfang Längeres Zitat Heute 18:48 Uhr Sofia Dreisbach, Korrespondentin Trump kritisiert Starmer ... Donald Trump hat seine Pressekonferenz am Montag dafür genutzt, mit Verbündeten abzurechnen, die den Vereinigten Staaten im Irankrieg seiner Meinung nach nicht entschlossen genug zur Seite stehen. Er sei „nicht glücklich“ mit dem britischen Ministerpräsidenten Keir Starmer. Das Vereinigte Königreich sei der „älteste Verbündete“ und Washington habe „viel Geld“ in die NATO und den Schutz der Ukraine gesteckt. Er finde die Lage sei „schrecklich“, sagte Trump, und sei „sehr überrascht“ von der britischen Reaktion gewesen. Starmer habe auf die Bitte nach Kriegsschiffen in der Straße von Hormus gesagt, er werde sich mit seinen Beratern besprechen. Trump will daraufhin geantwortet haben: „Du musst dich nicht mit deinem Team treffen. Du bist der Ministerpräsident. Warum musst du dich mit deinem Team treffen, um herauszufinden, ob du Minensucherboote oder ein paar Schiffe schicken wirst oder nicht?“ Heute 18:17 Uhr Sofia Dreisbach, Korrespondentin Trump: Ölpreise sinken schnell nach Ende des Irankriegs Donald Trump zeigt sich abermals überzeugt, dass die Ölpreise nach einem Ende des Irankriegs „sehr, sehr schnell“ sinken, genauso wie die Inflation. Dafür brauche er nicht seine Berater fragen, gibt er auf die Frage eines Journalisten zurück. Viel wichtiger als die kurzfristigen Ölpreise sei außerdem die Tatsache, dass „das gewalttätigste, bösartigste Land der vergangenen fünfzig Jahre“ keine Atomwaffe besitzen werde. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog Irankrieg / Israel greift Teheran an – Qatar fängt Rakete ab" (Dienstag, 17. März 2026 06:54): Anfang Längeres Zitat Gestern 22:07 Uhr Irem Yildirim Trump beklagt mangelnde Hilfe von Verbündeten Nach ablehnenden Reaktionen auf seine Forderung nach einem NATO-Einsatz zur Absicherung der Straße von Hormus hat US-Präsident Donald Trump eine mangelnde Hilfsbereitschaft von Verbündeten im Irankrieg beklagt. Einige der Verbündeten hätten „nicht besonders begeistert“ auf seine Forderung reagiert, konstatierte Trump am Montag. „Seit 40 Jahren beschützen wir Euch, und Ihr wollt Euch nicht beteiligen“, sagte er an deren Adresse. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Druck aus Washington / Trump deutet mögliche «Übernahme» Kubas an" (Dienstag, 17. März 2026): Anfang Längeres Zitat „Sie haben kein Geld, sie haben kein Öl, sie haben gar nichts“: Donald Trump verschärft den Ton gegenüber Kuba. Laut „New York Times“ wird in Washington auch über eine Absetzung von Präsident Miguel Díaz-Canel diskutiert. US-Präsident Donald Trump hat eine mögliche „Übernahme“ Kubas angedeutet und damit die Spannungen mit dem sozialistischen Nachbarstaat verschärft. Er glaube, dass er „die Ehre haben werde“, Kuba „in irgendeiner Form zu übernehmen“ oder zu „befreien“, sagte der Republikaner vor Journalisten im Weißen Haus. „Ich kann alles damit machen, was ich will.“ Konkreter wurde er nicht. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "welt.de"-Artikel von Celine Babachan, Julia Ruck, Janne Hoppe mit der Überschrift "LivetickerKrieg in Nahost / Chef der US-Terrorabwehr tritt aus Protest gegen Iran-Krieg zurück" (Dienstag, 17. März 2026): Anfang Längeres Zitat Der Leiter des US-Terrorabwehrzentrums, Joseph Kent, tritt aus Protest gegen den Krieg im Iran zurück. Israel meldet die Tötung des mächtigen iranischen Funktionärs Ali Laridschani. Er galt als De-facto-Machthaber. Mehr im Liveticker. Seit Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an. Nuklearanlagen und Militäreinrichtungen wurden zerstört, Führungsfiguren des Regimes in Teheran ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgt Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nehmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockieren die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft. 14:56 Uhr – Chef der US-Terrorabwehr tritt aus Protest gegen Iran-Krieg zurück Der Leiter des US-Terrorabwehrzentrums, Joseph Kent, tritt aus Protest gegen den Krieg im Iran zurück. Der Iran habe keine unmittelbare Bedrohung für die USA dargestellt, schreibt Kent in einem auf der Plattform X veröffentlichten Brief an Präsident Donald Trump. „Es ist offensichtlich, dass wir diesen Krieg aufgrund des Drucks Israels und seiner mächtigen amerikanischen Lobby begonnen haben“, so Kent weiter. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog Irankrieg / Trump: Amerika braucht Verbündete nicht" (Dienstag, 17. März 2026 19:37): Anfang Längeres Zitat Heute 17:07 Uhr Lukas Fuhr Trump: Amerika braucht keine Verbündete Der amerikanische Präsident kritisiert seine NATO-Partner, weil diese sich nicht am Krieg gegen Iran beteiligen wollten. In einem Post auf seiner Social-Media Plattform schreibt Donald Trump, davon sei er nicht überrascht, er habe die NATO schon immer als „Einbahnstraße“ betrachtet. Er schreibt, die USA hätten Milliarden Dollar zur Verteidigung der NATO-Verbündeten ausgegeben (die „Verbündeten“ setzt er dabei in Anführungszeichen). Die USA benötigten ihre Hilfe jedoch nicht, da sie die iranische Marine, Luftwaffe und Führungsebene bereits ausgeschaltet hätten. Das gelte auch für Verbündete wie Japan, Australien und Südkorea. „Wir „brauchen“ ihre Hilfe nicht länger, wir wollen sie auch nicht – wir haben sie nie gebraucht!“ Den letzten Halbsatz schreibt er in Großbuchstaben. Zuvor hatte Trump andere Staaten um einen Einsatz in der Region gebeten. Später hatte er behauptet, damit habe er sie nur testen wollen. Vor 19 Minuten Sofia Dreisbach, Korrespondentin Trump stellt NATO-Mitgliedschaft der USA in Frage Wegen seines Ärgers über die Verbündeten der NATO, die die Vereinigten Staaten nicht im Irankrieg unterstützen wollen, hat der amerikanische Präsident am Dienstag mit dem Austritt aus dem Bündnis gedroht. Amerika habe über die Jahre „viele Billionen Dollar“ für die NATO ausgegeben und anderen Ländern geholfen. „Und wenn sie uns nicht helfen, dann ist das sicherlich etwas, über das wir nachdenken sollten.“ Er habe zurzeit nichts Konkretes im Sinn, sei aber „nicht gerade begeistert“, wenn man der NATO im Moment auch noch „mit der Ukraine helfe“. Heute 17:56 Uhr Lukas Fuhr Die Zahl der Toten seit Beginn der israelischen Offensive im Libanon am 2. März ist auf über 900 gestiegen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters nach einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums in Beirut. Heute 15:30 Uhr Sofia Dreisbach, Korrespondentin Chef des US-Zentrums für Terrorismusbekämpfung tritt zurück: „Haben Krieg wegen Drucks aus Israel begonnen“ Der Direktor des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung in den Vereinigten Staaten, Joe Kent, ist aus Protest gegen den Irankrieg von seinem Posten zurückgetreten. In einem am Dienstag veröffentlichten Brief hieß es, er könne den Krieg nicht guten Gewissens unterstützen. Iran habe „keine direkte Bedrohung für unsere Nation“ dargestellt. Es sei vielmehr klar, „dass wir diesen Krieg wegen des Drucks aus Israel und seiner mächtigen amerikanischen Lobby begonnen haben“. An den Präsidenten gerichtet schrieb Kent, er habe die Außenpolitik unterstützt, für die Trump in den Wahlkämpfen 2016, 2020 und 2024 eingetreten sei. Bis Juni 2025 sei Trump sich darüber im Klaren gewesen, „dass die Kriege im Nahen Osten eine Falle waren: Sie kosteten Amerika das Leben unserer Patrioten und schwächten den Wohlstand der Nation“. Zu Beginn der zweiten Amtszeit hätten „ranghohe israelische Beamte und einflussreiche amerikanische Medienvertreter“ jedoch eine „Desinformationskampagne“ gestartet, die Trumps „America First“-Agenda untergraben habe. Kent fuhr fort, mit Hilfe dieser „Echokammer“ habe man Trump „vorgegaukelt“, Iran stelle eine unmittelbare Bedrohung dar und ein sofortiger Angriff ebne den Weg zu einem schnellen Sieg. „Das war eine Lüge.“ Kent, dessen Abteilung bei der Nationalen Geheimdienstdirektorin Tulsi Gabbard angedockt ist, ist der erste ranghohe Beamte der Regierung, der wegen des Kriegs zurücktritt. Als Kandidat für das Repräsentantenhaus 2021 präsentierte er sich im Wahlkampf als Unterstützer Trumps. Kent schied 2018 aus dem Militär aus und absolvierte bis dahin elf Kampfeinsätze. Seine Frau Shannon Smith, Mitglied der U.S. Navy, kam bei einem Selbstmordattentat im syrischen Manbij 2019 ums Leben. In seinem Brief schrieb Kent nun, als jemand, der seine Frau in einem „von Israel angezettelten Krieg“ verloren habe, könne er es nicht unterstützen, „die nächste Generation in einen Krieg zu schicken, in dem sie kämpfen und sterben muss“. Heute 11:09 Uhr Christian Meier, Korrespondent Israel: „De-facto-Führer des iranischen Regimes“ ausgeschaltet Durch die Tötung Ali Laridschanis hat Israel laut Angaben eines Armeevertreters den „De-facto-Führer des iranischen Regimes“ ausgeschaltet. Der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats habe schon seit dem Zwölftagekrieg im vergangenen Juni eine herausragende Rolle innerhalb der Islamischen Republik gespielt, sagte der Armeevertreter am Dienstagvormittag. Insbesondere seitdem der Oberste Führer Ali Khamenei am 28. Februar getötet worden war, sei Laridschani aber derjenige gewesen, „der die Fäden in der Hand hielt und die Figuren bewegte“. Seine Tötung sei „ein schwerer Schlag“ für das Regime. Ein „Präzisionsschlag“ habe ihn ausgeschaltet, während er sich in der Nähe von Teheran aufhielt, heißt es in der Mitteilung. Zuvor hatte das Militär sich noch vorsichtiger geäußert. Man glaube, dass Laridschani bei dem Luftangriff getötet worden sei, hatte ein Armeevertreter am Vormittag zu Journalisten gesagt. Verteidigungsminister Israel Katz hatte kurz zuvor in einer Mitteilung verkündet, dass Laridschani in der Nacht zum Dienstag bei einem israelischen Luftangriff getötet worden sei, ebenso wie der Kommandeur der Basidsch-Miliz, Gholamresa Soleimani. Letzterer sei bei einem Luftangriff auf ein provisorisches Hauptquartier zusammen mit weiteren Basidsch-Kommandeuren getötet worden, erläuterte der Armeevertreter. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Nahost-Krieg / „Schockierend“ und „dumm“ – Trump attackiert Deutschland und andere Nato-Länder" (Mittwoch, 18. März 2026): Anfang Längeres Zitat Mit drastischen Worten hat Donald Trump am Dienstag gegen die Nato-Partner ausgeteilt. Der US-Präsident war offensichtlich wütend, weil ihn zuvor die Europäer bei der Absicherung der Straße von Hormus gegen iranische Angriffe abblitzen ließen. „Ich denke, die Nato macht einen sehr dummen Fehler“, sagte Trump. Aus den europäischen Hauptstädten war Trump unisono Widerstand entgegengekommen. Am Sonntag hatte der 79-Jährige verlangt, die Verbündeten müssten ihm helfen, Öltanker in der Straße von Hormus zu schützen. Ausbleibende Hilfe wäre „sehr schlecht“ für die Zukunft der Allianz, drohte der Präsident. Deutschland und andere Nato-Länder reagierten jedoch einhellig ablehnend auf Trumps Forderung. Der US-Präsident zeigte sich nun am Dienstag bei einem Empfang für den irischen Regierungschef Micheal Martin ungehalten über die Verbündeten. „Wir haben bei der Ukraine geholfen, aber sie helfen nicht beim Iran, obwohl sie alle anerkennen, dass der Iran keine Atomwaffen haben darf“, kritisierte Trump. „Wir als Vereinigte Staaten müssen uns das merken, weil wir das ziemlich schockierend finden.“ Trump rügte in diesem Zusammenhang explizit auch Deutschland. Die Bundesregierung habe erklärt, nichts mit dem Iran-Krieg zu tun zu haben und sich deshalb nicht in der Straße von Hormus engagieren zu wollen, sagte er. Zugleich finde Deutschland aber, die USA und Israel hätten „etwas Großartiges getan“, weil sie die iranische Führung ausgeschaltet hätten. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte am Montag in Berlin betont: „Wir beteiligen uns nicht an diesem Krieg, das haben wir vom ersten Tag an gesagt.“ Dieses Nein gelte auch für eine militärische Absicherung der Straße von Hormus. Trump nannte Merz bei seiner Tirade nicht namentlich, beschwerte sich aber über das „Oberhaupt“ der Deutschen. Den britischen Premierminister Keir Starmer ging Trump ebenfalls an. Er habe keine Unterstützung angeboten, „und ich halte das für einen großen Fehler“, sagte der US-Präsident im Oval Office. „Ich bin von Keir enttäuscht – ich mag ihn, ich halte ihn für einen netten Mann, aber ich bin enttäuscht.“ Ende Längeres Zitat ► Aus einem "welt.de"-Artikel mit der Überschrift "Kritik an US-Regierung / Historiker Christopher Clark hält Trumps Verhalten für «furchterregend»" (Mittwoch, 18. März 2026): Anfang Längeres Zitat Der australische Historiker Sir Christopher Clark schätzt die derzeitige weltpolitische Lage als sehr gefährlich ein. Ein großer Risikofaktor sei das unberechenbare Verhalten von US-Präsident Donald Trump, sagte Clark der Nachrichtenagentur dpa. Dieser verfüge über große Macht und ein enormes Zerstörungspotenzial, führe den Krieg gegen den Iran aber offenbar ohne Plan. „Das ist furchterregend“, sagte der auch einem breiten Fernsehpublikum bekannte Clark. Die iranische Regierung sei zwar seit Jahrzehnten ein Faktor der Unsicherheit im Nahen Osten. Gegen die eigene Bevölkerung sei sie wiederholt menschenrechtswidrig vorgegangen. „Man kann jedoch Regime nicht einfach ausschalten und ihr Regierungspersonal ermorden, weil sie schrecklich sind“, kritisierte der Geschichtsprofessor aus Cambridge. „Es gibt viele schreckliche Regime auf der Welt. Wo soll das enden?“ Auffallend an der Trump-Regierung sei auch der brutale Kommunikationsstil. Besonders abschreckend sei die Rhetorik von Kriegsminister Pete Hegseth. Der ehemalige Fernsehkommentator hatte unter anderem gesagt, der Krieg gegen den Iran habe nie ein fairer Kampf sein sollen: „Wir schlagen auf sie ein, während sie am Boden liegen, und genau so sollte es auch sein.“ „Die jetzige US-Regierung operiert von vornherein ohne Werte und Normen“ Clark sagte dazu: „Kein amerikanischer Minister vor ihm hätte jemals die Öffentlichkeit so angesprochen. Manche sagen, das sei doch zumindest eine ehrliche Sprache und nicht mehr so eine Heuchelei wie früher. Ich bin da völlig anderer Meinung. Erstens wird von dieser Regierung vieles vertuscht und verschleiert. Was hinter den Kulissen wirklich passiert, werden wir vermutlich erst viel später erfahren. Und zweitens ist eine gewisse Heuchelei durchaus zu bevorzugen. Denn sie entsteht, wenn man sich zumindest grundsätzlich einem Wertekodex verpflichtet fühlt, auch wenn man ihm nicht immer gerecht wird.“ Dadurch, dass man sich zu Normen bekenne, schaffe man Grundlagen für gemeinsames Handeln. „Die jetzige US-Regierung operiert von vornherein ohne Werte und Normen. Da sage ich: Zurück in die Epoche der Heuchelei bitte!“ Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog Irankrieg / Israel: Haben Irans Geheimdienstchef getötet" (Mittwoch, 18. März 2026 11:35): Anfang Längeres Zitat Heute 11:32 Uhr Theresa Weiß Israel: Irans Geheimdienstminister getötet Israels Verteidigungsminister Israel Katz hat die Tötung des iranischen Geheimdienstministers Esmail Khatib gemeldet. Er sei in der Nacht durch einen Luftschlag „eliminiert“ worden ... Vor 38 Minuten Oliver Kühn Israels Verteidigungsminister kündigt „Überraschungen“ an Israels Führung hat nach Angaben des Verteidigungsministers die Tötung jedes ranghohen iranischen Vertreters genehmigt, der von der Armee ins Visier genommen wurde. Dafür sei keine weitere Genehmigung erforderlich, sagte Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und er hätten das Militär entsprechend autorisiert ... Vor 44 Minuten Oliver Kühn Moskau verurteilt Tötungen in Iran Russland hat die Tötung weiterer Vertreter der iranischen Führung durch israelische Angriffe klar verurteilt. „Selbstverständlich verurteilen wir aufs Schärfste Handlungen, die darauf abzielen, Vertretern der Führung des souveränen und unabhängigen Iran sowie anderer Länder Schaden zuzufügen oder sie gar zu töten und zu beseitigen“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Israel hat im Iran-Krieg bereits Dutzende führende Persönlichkeiten des Machtapparats in Teheran getötet, darunter den obersten Führer Ali Khamenei. Am Montag wurde zudem der einflussreiche Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, gezielt getötet. „Wir verurteilen solche Handlungen“, betonte Peskow. Er hatte Anfang März im russischen Staatsfernsehen auch mit Blick auf die israelischen und amerikanische Angriffe auf Iran erklärt, dass das internationale Recht praktisch keine Beachtung mehr finde ... Heute 09:30 Uhr Theresa Weiß Irans Außenminister: Tötungen haben keinen Einfluss auf Stabilität des Systems Irans Außenminister Abbas Araghtschi hält das politische System seines Landes im Krieg weiterhin für überlebensfähig. Dabei spiele auch die gezielte Tötung von Führungspersonen keine Rolle, sagte Araghtschi dem Nachrichtensender Al Jazeera in einem heute veröffentlichten Interview. „Die An- oder Abwesenheit einer einzelnen Person hat keinen Einfluss auf die Struktur“, sagte er. „Entscheidend ist, dass das politische System im Iran eine sehr solide Struktur ist.“ Das sei auch der Fall gewesen nach der Tötung des obersten Führers Ajatollah Ali Khamenei durch einen israelischen Luftangriff in Teheran, sagte Araghtschi. „Sogar der Anführer wurde getötet. Aber das System arbeitete weiter und sorgte sofort für Ersatz. So wird es auch sein, wenn jemand anders getötet wird.“ Auch im Fall, dass er selbst getötet würde, stünde jemand anderes bereit, um den Posten einzunehmen, sagte Araghtschi. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog Irankrieg / Pentagon fordert 200 Milliarden Dollar für Irankrieg" (Donnerstag, 19. März 2026 15:53): Anfang Längeres Zitat Heute 15:49 Uhr Oliver Kühn Pentagon will 200 Milliarden Dollar für Irankrieg Das amerikanische Verteidigungsministerium will nach Informationen der „Washington Post“ den Kongress um 200 Milliarden Dollar (rund 174 Milliarden Euro) zur Finanzierung des Irankriegs bitten. Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte am Donnerstag zu dem Bericht, diese Zahl könne sich noch ändern. „Natürlich braucht man Geld, um Bösewichte zu töten“, fügte er hinzu. Die 200 Milliarden Dollar würden laut „Washington Post“ die gesamten Ukraine-Hilfen der Vereinigten Staaten übersteigen. Heute 03:51 Uhr Klaus Bardenhagen Trump droht Iran mit Angriff auf gesamtes Gasfeld Israel wird Irans wichtiges Gasfeld „South Pars“ nach Angaben von Donald Trump nicht erneut angreifen. Das gelte, solange Iran nicht weiter Qatars Gasanlagen attackiere, schränkte er in einem Post auf der Plattform Truth Social ein. Sollten allerdings Iran weiter die Gasindustrie in Qatar angreifen, drohte der US-Präsident mit einer massiven Bombardierung von „South Pars“ „mit einer Stärke und Schlagkraft, wie Iran es noch nie zuvor gesehen hat“. Trump droht Iran mit Zerstörung des South-Pars-Gasfelds Zuerst griff Israel die wichtigsten Gasquellen seines Gegners an, dann schlug Iran gegen benachbarte Anlagen in Qatar zu. Beides müsse aufhören, sagt der US-Präsident. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "t-online.de"-Artikel von Charlotta Siemer mit der Überschrift "Angriffe auf Energieinfrastruktur / Jetzt erreicht der Krieg eine neue Stufe" (Freitag, 20. März 2026): Anfang Längeres Zitat In der vierten Woche des US-israelischen Krieges gegen den Iran schießen die Ölpreise wieder in die Höhe – und das hat mit einer Eskalation im Konflikt zu tun. Nach einem iranischen Drohnenangriff auf das Shah-Öl- und Gasfeld in Abu Dhabi zu Beginn der Woche reagierte Israel am Mittwoch mit einem Angriff auf das wichtigste iranische Gasfeld South Pars. Der Iran beschoss daraufhin in der Nacht zu Donnerstag unter anderem den katarischen Gaskomplex Ras Laffan. Auch das Ölfeld Schaiba und das Gasfeld Berri in Saudi-Arabien wurden vom Iran ins Visier genommen. Es ist das erste Mal, dass im Krieg Anlagen zur Erzeugung fossiler Energieträger unter Beschuss geraten und nicht nur Einrichtungen, die allgemein mit der Öl- und Gasindustrie in Verbindung stehen, schreibt der "Guardian". Diese Angriffe gelten als deutliches Indiz für eine mögliche Verschärfung des Krieges – mit langfristigen Folgen für die Weltwirtschaft. US-Präsident Donald Trump richtete eine scharfe Drohung an Teheran. Sollte der Iran die "unkluge" Entscheidung treffen, den katarischen Gaskomplex Ras Laffan erneut anzugreifen, werde die US-Armee "das gesamte South-Pars-Gasfeld in die Luft sprengen, in einem Ausmaß an Stärke und Macht, das der Iran noch nie zuvor gesehen oder erlebt hat", schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social. Und auch die iranischen Revolutionsgarden drohten. Sie würden die Öl- und Gasindustrien der Golfstaaten "vollständig zerstören", sollten Israel und die USA erneut die iranische Energieinfrastruktur angreifen. "Unsere Antwort wird weitaus schwerwiegender ausfallen als die Angriffe von heute Nacht", erklärten die Revolutionsgarden. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog Irankrieg / Trump nennt NATO-Partner «Feiglinge»" (Freitag, 20. März 2026 15:27): Anfang Längeres Zitat Heute 15:18 Uhr Magdalena Tröndle Trump nennt NATO-Partner „Feiglinge“ Der amerikanische Präsident Donald Trump hat abermals gegen seine NATO-Partner ausgeholt und diese als „Feiglinge“ bezeichnet. In einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social warf Trump den Verbündeten am Freitag wieder vor, sich nicht am Kampf gegen Iran beteiligt zu haben. Nun sei „dieser Kampf militärisch gewonnen“. Doch den Verbündeten falle nichts anderes ein, als sich über die hohen Ölpreise zu beschweren, statt bei der Sicherung der Straße von Hormus zu helfen, beklagte Trump. Dabei „wäre das so einfach für sie und mit so geringem Risiko verbunden.“ Sie seien „Feiglinge“, und man werde sich daran erinnern, schrieb Trump. „Ohne die USA ist die NATO ein Papiertiger!“ Vor 17 Minuten Sara Wagener Israel: Geheimdienstchef der Basidsch-Miliz getötet Die israelische Armee hat die Tötung eines weiteren ranghohen Mitglieds der iranischen Basidsch-Miliz bekanntgegeben: Der Geheimdienstchef der paramilitärischen Einheit, Esmail Ahmadi, sei bei einem Angriff im der Nacht zum vergangenen Dienstag „ausgeschaltet“ worden, erklärte die Armee am Freitag. Ahmadi habe unter anderem eine „zentrale Rolle“ bei der „Umsetzung terroristischer Aktivitäten“ der Basidsch-Miliz und bei der Niederschlagung der landesweiten Proteste zu Jahresbeginn gespielt. Bei dem Angriff auf Ahmadi handelte es sich den Angaben zufolge um denselben, bei dem auch der Chef der Basidsch-Miliz, Gholamresa Soleimani, getötet wurde. Dessen Tod hat Iran bereits bestätigt. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "welt.de"-Artikel von Til Biermann mit der Überschrift "Israel / «Wie auf Steroiden» – Im Westjordanland eskaliert die Siedler-Gewalt" (Freitag, 20. März 2026): Anfang Längeres Zitat Kritiker sprechen von einem „rechtsfreien Raum“: Seit Beginn des Iran-Krieges ist die Gewalt radikaler Siedler gegen Palästinenser im Westjordanland eskaliert. Eine Spurensuche vor Ort zeigt, wie brutal die Siedler vorgehen ... Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Irankrieg / Laut Donald Trump ist der Sieg in greifbarer Nähe" (Samstag, 21. März 2026): Anfang Längeres Zitat Iran hat US-Medienberichten zufolge einen von Großbritannien und den USA gemeinsam genutzten Militärstützpunkt auf den Chagos-Inseln im Indischen Ozean angegriffen. Die Islamische Republik attackierte den Stützpunkt auf der Insel Diego Garcia am Freitagmorgen (Ortszeit) mit ballistischen Raketen, wie unter anderem das „Wall Street Journal“ und der Sender CNN unter Berufung auf ranghohe US-Beamte berichteten. Der Sprecher der iranischen Streitkräfte, Abolfasl Schekartschi, drohte unterdessen politischen wie militärischen Gegnern mit weltweiter Verfolgung. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden nahesteht, sagte er, Verantwortliche, Kommandeure, Piloten und Soldaten stünden unter Beobachtung. Fortan würden für sie weltweit Ausflugsziele, Erholungsgebiete sowie touristische Zentren nicht mehr sicher sein. Ende Längeres Zitat ► Aus einem "faz.net"-Artikel mit der Überschrift "Liveblog Irankrieg / 48 Stunden – Trump setzt Iran Ultimatum für Öffnung von Straße von Hormus" (Sonntag, 22. März 2026 01:27): Anfang Längeres Zitat Heute 01:02 Uhr Sabrina Frangos Trump setzt Iran Ultimatum für Öffnung der Straße von Hormus – sonst werden Kraftwerke zerstört US-Präsident Donald Trump droht Iran mit der Zerstörung seiner Energieanlagen, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die Straße von Hormus vollständig und „ohne Drohungen“ öffnen. Andernfalls würden die USA Irans Kraftwerke angreifen und zerstören, „beginnend mit dem größten!“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Die Straße von Hormus zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist eine wichtige Ader für den internationalen Handel mit Öl und Flüssiggas. Teheran hat infolge der amerikanisch-israelischen Angriffe in Iran mehrmals gedroht, dort passierende Schiffe anzugreifen. Der Schiffsverkehr in der Meerenge ist seit Kriegsbeginn vor drei Wochen praktisch zum Erliegen gekommen. Heute 07:56 Uhr Sabrina Frangos Iran: USA und Israel sind verantwortlich für Lage in Straße von Hormus Iran ist der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Mehr zufolge zur Zusammenarbeit mit der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) bereit, um die Sicherheit im Golf zu verbessern. Die Straße von Hormus bleibe für alle Schiffe geöffnet, mit Ausnahme von jenen, die mit „Feinden Irans“ in Verbindung stünden, sagte der iranische IMO-Vertreter Ali Mussawi der Agentur zufolge. Die Durchfahrt sei nach vorheriger Abstimmung mit der Regierung in Teheran möglich. Mussawi macht zudem israelische und US-Angriffe auf Iran für die aktuelle Lage in der Meerenge verantwortlich. Heute 02:40 Uhr Sabrina Frangos Straße von Hormus: Iran kontert Trump mit Drohung gegen US-Energieanlagen Das Vereinigte Kampfkommando der iranischen Streitkräfte droht für den Fall eines Angriffs auf die eigene Treibstoff- und Energieinfrastruktur mit Vergeltung. Dann würden sämtliche Energieanlagen der USA in der Region ins Visier genommen, berichten iranische Medien. US-Präsident Donald Trump hatte auf der Plattform „Truth Social“ angekündigt, iranische Kraftwerke zu zerstören, sollte das Land die Straße von Hormus nicht binnen 48 Stunden vollständig öffnen. Heute 01:03 Uhr Sabrina Frangos Iran: Mehr als 1500 Tote seit Kriegsbeginn In Iran sind seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe Ende Februar nach offiziellen Angaben mehr als 1500 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien mehr als 200 Menschen im Alter von unter 18 Jahren, teilte der iranische Staatssender Irib unter Berufung auf das Gesundheitsministerium auf der Plattform X mit. 21.000 weitere Menschen seien verletzt. Mehr als 220 medizinische Zentren hätten evakuiert werden müssen. 21 medizinische Mitarbeiter seien tot, berichtete der iranische Sender weiter. Heute 00:09 Uhr Philipp von Reinersdorff Trump: Haben Iran „von der Landkarte gefegt“ US-Präsident Donald Trump schreibt auf seiner Online-Plattform Truth Social, die USA hätten Iran „von der Landkarte gefegt“. Er habe seine Ziele erreicht, schreibt Trump „und zwar Wochen vor dem Zeitplan.“ Irans Führung, Marine und Luftwaffe sei vernichtet worden, „sie haben absolut keine Verteidigung mehr, und sie wollen einen Deal abschließen. Ich will das nicht!" so Trump weiter. Ende Längeres Zitat |
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